München. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) verlangt, die Einnahmen aus der LKW-Maut vollständig in den Straßenbau zu stecken und die Mittel für das Schienennetz und die Wasserstraßen entsprechend zu kürzen. „Es ist nicht nachvollziehbar, dass fast die Hälfte der Netto-Mauteinnahmen in das Schienennetz und die Wasserstraßen fließt“, sagte Herrmann heute laut Mitteilung in München. Dies gelte umso mehr, als es gerade in Westdeutschland einen erheblichen Nachholbedarf im Straßenbau gebe. Laut bayerischem Innenministerium fließen von 3,7 Milliarden Euro Nettoeinnahmen aus der LKW-Maut lediglich 2,2 Milliarden in den Straßenbau. Der Rest ist demnach für das Schienennetz und die Wasserstraßen vorgesehen. (dpa)
CSU-Minister: LKW-Maut nur für Straßenbau
Mittel für das Schienennetz und die Wasserstraßen sollen drastisch gekürzt werden