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BMDV: Digitales Baustellenwarnsystem für Autobahnen

An Baustellen an Autobahnen soll künftig ein digitales Warnsystem die Verkehrsteilnehmer frühzeitig informieren (Symbolbild)
© Foto: dpa/picture alliance/Christophe Gateau/dpa-Zentralbild/ZB

An deutschen Autobahnen sollen die mobilen Absperr-Schilder bei Baustellen mit einem digitalen Warnsystem ausgestattet werden, um Verkehrsteilnehmer frühzeitig zu informieren.


Datum:
28.10.2022
Autor:
Thomas Burgert/dpa
Lesezeit:
4 min
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Bis Ende 2023 will die Autobahngesellschaft des Bundes ihre mobilen Absperr-Schilder bei Baustellen mit einem digitalen Warnsystem ausstatten. Startschuss für die bundesweite Umrüstung der Tafeln war an diesem Freitag im brandenburgischen Erkner. Das Kommunikationssystem soll damit Fahrzeuge „frühzeitig und zuverlässig“ vor einer Tagesbaustelle warnen, teilte die Gesellschaft mit. Gewarnt werden können vernetzte Fahrzeuge, die mit entsprechender Technik ausgestattet sind.

Das Warnsystem gehört zu den sogenannten „kooperativen intelligenten Verkehrssystemen“ – genannt C-ITS, nach der englischen Bezeichnung Cooperative Intelligent Transport Systems. Sie zielen zum einen darauf ab, über eine Vernetzung mit den Fahrzeugen deren Fahrer schneller über Verkehrssituationen zu informieren. Sie dienen langfristig aber auch dazu, Autoverkehr und Verkehrssysteme effizienter zu steuern und zu planen. Hintergrund ist eine EU-Richtlinie aus dem Jahr 2010.

Laut Bundesverkehrsministerium (BMDV) sind seit April 2021 solche „Baustellenwarner“ im Einsatz, in vier der insgesamt 15 Autobahnmeistereien der Autobahn GmbH. Ende Oktober soll nun auch der Großraum Berlin mit der Technik ausgestattet werden. Bis Ende 2023 sollen dann laut BMDV alle fahrbaren Absperrtafeln auf deutschen Autobahnen mit der Technik ausgestattet sein.

„Wir werden den digitalen C-ITS-Baustellenwarner bundesweit auf allen Autobahnen einführen“, kündigte Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) am Freitag, 28. Oktober, an. „Der Austausch von Informationen zwischen Fahrzeugen sowie zwischen Fahrzeugen und Infrastruktur hat enormes Potenzial, das wir heben wollen und müssen. Den das ist zum Beispiel eine wichtige Voraussetzung für das autonome und vernetzte Fahren.“ Nach dem Start des „Baustellenwarners“ können jetzt auch weitere Dienste für den Regelbetrieb vorbereitet werden – „zum Beispiel die digitalen Echtzeitwarnungen vor einem Stauende oder nahenden Einsatzfahrzeugen“, sagte Wissing. (tb/dpa)

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