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Blockabfertigung: LBS und LBT befürchten „chaotische Verhältnisse“ rund um Himmelfahrt

Die bayerischen Logistikverbände LBS und LBT befürchten lange Staus aufgrund der angesagten Dosiertage von Tirol
© Foto: Angelika Warmuth/dpa/picture-alliance

Bayerische Logistikverbände warnen vor Verkehrschaos in der Himmelfahrtswoche mit 4 Blockabfertigungs-Tagen hintereinander.


Datum:
23.05.2022
Autor:
Stefanie Schuhmacher
Lesezeit: 
2 min
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Am 18. Mai hat der bayerische Verkehrsminister Christian Bernreiter seine klare Haltung zur Tiroler Antitransit-Politik zum Ausdruck gebracht, indem er unter anderem wegen der Blockabfertigungen die Einleitung eines Vertragsverletzungsverfahrens gegen Österreich fordert. Gleichzeitig hat er jedoch auch zum wiederholten Mal die Gesprächsbereitschaft der bayerischen Staatsregierung betont.

Dosiertage in der verkürzten Woche

Die bayerischen Logistikverbände LBS und LBT unterstützen Bernreiter nun in einem weiteren öffentlichen Schreiben, bitten jedoch auch zeitnahe, konkrete Gespräche aller beteiligten Regionen miteinander und nicht übereinander: „Aktuell wird es aber leider dabei bleiben, dass die von Tirol veranlassten Blockabfertigungen zu chaotischen Verkehrsverhältnissen im Inntal sowie den angrenzenden Regionen führen werden“, warnen die beiden Verbände. So sind bereits für die nächste Woche mit dem Feiertag Christi Himmelfahrt an sämtlichen Werktagen vom Montag, 23. Mai, bis Freitag, 27. Mai, sogenannte Dosiertage angekündigt, am Donnerstag, 26. Mai, dem Feiertag, besteht ohnehin ein Lkw-Fahrverbot.

„Durch das Zusammentreffen von Lkw-Verkehr, bevorstehendem Feiertagsfahrverbot sowie einem sicherlich lebhaften Ausflugsverkehr einerseits und den Blockabfertigungen andererseits droht in der kommenden Woche ein Verkehrschaos in der Region“ , befürchten LBS-Geschäftsführerin Sabine Lehmann und das geschäftsführende Präsidiumsmitglied des LBT, Sebastian Lechner. Ihr Appell: „Wir bauen auf die bewährte und besonnene Arbeit der bayerischen Polizei, um so weit wie nur irgend möglich gefährlichen Verkehrssituationen oder sogar Unfällen infolge der zu erwartenden massiven Staus vorzubeugen."

Auch ein Ausweichen auf die rollende Landstraße Wörgl-Brenner wird dann nicht mehr möglich sein, da die Lkw aufgrund der Staus ihre gebuchten Zugplätze nicht erreichen werden. Den Worten von Staatsminister Bernreiter, nämlich dass sich in der Transitfrage endlich etwas bewegen müsse, ist insoweit nichts hinzuzufügen, so LBS und LBT. (ste)

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