Am 2. Februar, 11./12. Februar und 26./27. Februar 2026 hat das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) wieder bundesweite Schwerpunktkontrollen hinsichtlich der Überwachung zur Einhaltung der Regelungen zu den Kabotagebestimmungen sowie zur Durchsetzung des Verbots des Verbringens der regelmäßigen wöchentlichen Ruhezeit im Fahrzeug durchgeführt.
An 97 Kontrollstellen waren demnach 458 Kontrollkräfte des Verkehrskontrolldienstes im Einsatz. Zudem wurden unter anderem 42 Technikexperten zur Durchführung von technischen Unterwegskontrollen eingebunden.
Fokus auf Kabotage und wöchentliche Ruhezeit
Ein besonderes Augenmerk wurde bei der Auswahl der Kontrollorte auf stark von gebietsfremden Fahrzeugen befahrene Strecken und Verkehrsknotenpunkte, große Verlader aus der Industrie sowie Logistik- und Versandhandelsunternehmen gelegt. Im Rahmen der Kontrollaktionen im Februar wurden insgesamt 1624 Verkehrskontrollen durchgeführt.
Viele Beanstandungen bei ausländischen Lkw
Vor allem bei der Überprüfung der Einhaltung der Kabotagebestimmungen gingen den Kontrolleuren viele auffällige Lkw ins Netz. Es wurden 1215 Rechtsgebietskontrollen durchgeführt – dabei wurden 249 Beanstandungen mit 62 Verstößen festgestellt. 639 Rechtsgebietskontrollen bezogen sich auf die Einhaltung des Verbots des Verbringens der regelmäßigen wöchentlichen Ruhezeit im Fahrzeug, wobei 77 Verstöße gegen diese Regelungen festgestellt wurden.
Bei 33 Rechtsgebietskontrollen auf technische Mängel an Fahrzeugen, wurden insgesamt 33 Verstöße festgestellt.
Sicherheitsleistungen in sechsstelliger Höhe vereinnahmt
An Sicherheitsleistungen wurden unter Berücksichtigung aller Rechtsgebietskontrollen während der Schwerpunktkontrollen insgesamt 136.967 Euro vereinnahmt.