Auswirkungen neuer Regelungen auf internationale Transporte

24.06.2026 08:40 Uhr | Lesezeit: 3 min
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Durch die Bündelung verschiedener Sendungen sollen vorhandene Transportkapazitäten effizient genutzt werden
© Foto: Raben Group

Die Raben Group betreibt ein grenzüberschreitendes Transportnetzwerk, das gerade in einem sich verändernden regulatorischen Umfeld Vorteile biete, so das Unternehmen.

Wenn ab dem 1. Juli 2026 neue EU-Vorschriften für den internationalen Straßengüterverkehr in Kraft treten, würden für Unternehmen „eine verlässliche und nachvollziehbare Transportorganisation“ weiter an Bedeutung gewinnen, erklärte die Raben Group mit Blick auf die Änderungen. Die Änderungen betreffen unter anderem die Tachographenpflicht sowie die Einhaltung der Lenk- und Arbeitszeiten. Die neuen Vorgaben sollen zu einheitlicheren Standards im internationalen Straßengüterverkehr beitragen. Damit steigen auch „die Anforderungen an die Planung, Steuerung und Dokumentation grenzüberschreitender Transporte – unabhängig von der Größe einer Sendung“, so der Logistiker.

Ein strukturiertes europäisches Netzwerk

Raben betreibt ein eigenes europäisches Transportnetzwerk, das laut Unternehmensangaben sich durch regelmäßige Verbindungen, definierte Qualitätsstandards und einheitliche Prozesse auszeichnet. „In einem sich verändernden regulatorischen Umfeld gewinnen Sicherheit, Zuverlässigkeit und operative Kontrolle weiter an Bedeutung“, sagte Christian Krull, Head of Sales & Marketing der Raben Group in Deutschland. „Ein strukturiertes europäisches Netzwerk schafft dafür die notwendige Grundlage. Durch regelmäßige Verbindungen und standardisierte Prozesse können wir unseren Kunden verlässliche und planbare Transportlösungen anbieten – unabhängig davon, ob es sich um eine einzelne Palette oder regelmäßige Warenströme handelt.“


"Durch regelmäßige Verbindungen und standardisierte Prozesse können wir unseren Kunden verlässliche und planbare Transportlösungen anbieten."

Christian Krull, Raben Group


Digitale Transparenz der Warensendung

Das Netzwerkmodell basiert auf festen Verbindungen zwischen den einzelnen Standorten und klar definierten Prozessen. Neben der physischen Transportabwicklung spiele die digitale Transparenz eine zunehmend wichtige Rolle, betont die Raben Group. Kunden können den Status ihrer Sendungen verfolgen und erhalten Informationen zur voraussichtlichen Ankunftszeit, der sogenannten Estimated Time of Arrival, kurz ETA. Diese Informationen „erleichtern die Planung nachgelagerter Prozesse und helfen dabei, Unsicherheiten innerhalb der Lieferkette zu reduziere“, so die Raben Group. Ergänzend würden feste operative Ansprechpartner für klare Zuständigkeiten und eine verlässliche Begleitung der jeweiligen Sendung sorgen.

Warensendungen verschiedener Größenordnung

Stückgutsysteme eignen sich laut der Raben Group sowohl für einzelne Paletten als auch für regelmäßige und größere Warenströme. Durch die Bündelung verschiedener Sendungen könnten zudem die vorhandenen Transportkapazitäten noch effizienter genutzt werden. Mit diesen Grundlagen könnten „Lieferketten auch unter veränderten Bedingungen stabil organisiert und unterschiedliche Sendungsgrößen zuverlässig innerhalb Europas transportiert werden“, so die Raben Group.

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