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ADAC-Test: Kaum Verbesserungen bei deutschen Rastanlagen

Viele deutsche Autobahnrastplätze sind laut ADAC-Test in einem schlechten Zustand (Symbolbild)
© Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa/picture-alliance

Der ADAC-Test zu Autobahnrastplätzen zeigt, dass sich der Zustand vieler Anlagen im Vergleich zum letzten Test kaum verbessert hat, vor allem Hessens Rastanlagen schneiden schlecht ab.


Datum:
11.10.2022
Autor:
Thomas Burgert/dpa
Lesezeit:
4 min
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Autobahnrastplätze in Hessen sind laut dem Automobilclub ADAC in einem schlechten Zustand. Das ist das Ergebnis eines bundesweiten Tests, der am Dienstag, 11. Oktober, veröffentlicht wurde. Darin bemängelt der ADAC vor allem die Sanitäranlagen und das Sicherheitsempfinden an den Raststätten. Es wurden vier Rastplätze in Hessen untersucht. Zwei von ihnen sind in allen Kategorien durchgefallen.

In Hessen hat sich der ADAC die Rastplätze Stadtwald auf der Autobahn 3, Nadelöhr auf der Autobahn 4, Brühlgraben auf der Autobahn 5 und Am Pommern auf der Autobahn 7 angeschaut. Alle hessischen Rastplätze erhielten als Bewertung „mangelhaft“ oder „sehr mangelhaft“. Die Rastplätze auf der A3 und auf der A5 haben sogar am schlechtesten von allen untersuchten Anlagen abgeschnitten.

Kritikpunkt „sanitäre Anlagen“

Laut ADAC gibt es rund 1500 unbewirtschaftete Rastplätze an deutschen Autobahnen. Für den Test wurden bundesweit 50 Rastanlagen entlang der fünfzehn längsten Autobahnen untersucht. Jede Anlage sei im Sommer 2022 zweimal mit einem Abstand von mindestens 24 Stunden außerhalb der Ferienzeit überprüft worden. Bewertet wurden sie nach den Kriterien „sanitäre Anlagen“, „Außenanlagen“, „Verkehr und Parken“ und „persönliche Sicherheit“. Mehr als jede fünfte Anlage sei mit der Note „mangelhaft“ oder „sehr mangelhaft“ durchgefallen. Nur zweimal gab es die Note „sehr gut“: Für die Anlagen Plater Berg (A 14) in Mecklenburg-Vorpommern und Engelmannsbäke an der A 1 in Niedersachsen.

Am stärksten gewichtet wurde die Kategorie „sanitäre Anlagen“. Vierzehn der 50 untersuchten Rastanlagen seien in dieser Kategorie durchgefallen.

Zum dritten Mal führte der ADAC den Rastplätze-Test durch. Im Vergleich zur letzten Untersuchung im Jahr 2018 habe es kaum positive Veränderungen gegeben. Der ADAC macht die Autobahngesellschaft, die die Rastplätze betreibt, für die schlechten Zustände verantwortlich. (tb/dpa)

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