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A45-Talbrücke Rahmede: Zweifel am Sprengungstermin

Stephan Krenz, Geschäftsführer der Autobahn GmbH des Bundes, Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) , Sebastian Wagemeyer, Bürgerbeauftragter und Bürgermeister von Lüdenscheid, besuchen die gesperrte Talbrücke Rahmede
© Foto: picture alliance/dpa | Dieter Menne

Das Bundesverkehrsministerium bestätigte bisher lediglich, dass das Vergabeverfahren zur Sprengung nicht abgeschlossen sei.


Datum:
28.09.2022
Autor:
Stefanie Schuhmacher/ dpa
Lesezeit:
2 min
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Am 18. Dezember als Termin für die geplante Sprengung der maroden Rahmedetalbrücke der Sauerlandlinie A45 sind Zweifel laut geworden. Lüdenscheids Bürgermeister Sebastian Wagemeyer (SPD) habe den Stadtrat darüber informiert, dass nach Auskunft des Bundesverkehrsministeriums das Vergabeverfahren zur Sprengung der Autobahnbrücke noch nicht wie geplant abgeschlossen werden konnte, teilte eine Sprecherin der Stadt am Dienstag mit.

Das Bundesverkehrsministerium bestätigte bisher lediglich, dass das Vergabeverfahren zur Sprengung nicht abgeschlossen sei - "aufgrund von üblichen rechtlichen Rahmenbedingungen". Auf die Planung und den Bau der neuen Brücke habe dies aber keinen Einfluss.

Die Rahmedetalbrücke zwischen Ruhrgebiet und Frankfurt am Main ist im vergangenen Dezember gesperrt worden, nachdem schwerwiegende Schäden entdeckt worden waren. "Wir werden noch vor Weihnachten diese Brücke sprengen", hatte Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) im August gesagt und damals beteuert, dass es keine Verzögerungen gebe.

Die Sperrung der maroden Talbrücke sorgt seit Monaten für überlastete Ausweichstrecken in und bei Lüdenscheid. Das nordrhein-westfälische Verkehrsministerium hatte einen verbindlichen Zeitplan für den Neubau der Brücke sowie ein Beschleunigungskonzept und schnellere Entscheidungen gefordert. Wissing hatte die Kritik zurückgewiesen: Es werde schnell und mit besonderem Engagement gearbeitet.

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