Joachim Weise, DB Schenker, transport logistik 2019

Mit 30 Mitarbeitern untersucht Joachim Weise von DB Schenker derzeit verschiedenste KI-Anwendungen

©Anja Kiewitt/VerkehrsRundschau

transport logistic 2019: DB Schenker setzt auf KI

Wie die Bahntochter das Thema "Künstliche Intelligenz in der Transportlogistik" angeht, erklärte Joachim Weise aus dem Bereich „Global Data Strategy and Analytics“ in einem Messeforum.

München. Dass in der Logistik künftig menschliche und künstliche Intelligenz Hand in Hand gehen müssen, betonte Joachim Weise, der bei DB Schenker den Bereich „Global Data Strategy and Analytics“ leitet, im Forum „Künstliche Intelligenz (KI) in der Transportlogistik“ am ersten Messetag der Transport Logistic 2019, die vom 4. bis 7. Juni in München stattfindet. Mit 30 Mitarbeitern untersucht Weise derzeit verschiedene KI-Anwendungen – von der Kundenanalytik über Nachfrageprognosen sowie Netzwerk- und Kapazitätsplanung bis hin zur autonomen Logistik.

Dynamische Tourenplanung, automatisierte Preisfindung

Zunächst soll sein Team „Mikroservices“ für eine dynamische, eventbasierte Tourenplanung sowie eine automatisierte Preisermittlung und Angebotserstellung entwickeln. Auch Abläufe und Wege im Lager will Weise künftig, etwa mit Videoanalytik, optimieren. Denkbar seien darüber hinaus auch Fahrstromprognosen zur Reichweitensteigerung von E-Fahrzeugen, Tools zur Gefahren- und Schadenserkennung oder eine vollautomatisierte Distribution, ergänzte Martin Friedrich aus dem Bereich Verkehrslogistik des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML in München.

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special MESSE TRANSPORT LOGISTIC.

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Messe Transport Logistic, DB Schenker, Fraunhofer IML Logistik


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