Streit bei britischer Post verschärft sich

25.000 Mitarbeiter wollen von Freitag bis Montag keine Briefe und Pakete zustellen

London. Bei der britischen Post verschärft sich der Streit um Stellen- und Gehaltskürzungen. Mehr als 25.000 Mitarbeiter werden an diesem Freitag, Samstag und Montag keine Briefe und Pakete zustellen, wie die Gewerkschaft CWU am Donnerstag in London mitteilte. Sollten die Manager des Unternehmens nicht an den Verhandlungstisch zurückkehren, drohen noch größere Streiks. Die Gewerkschaft kündigte für den kommenden Monat die Abstimmung über einen Generalstreik im Herbst an. Dabei sollen die 160.000 Postmitarbeiter befragt werden. Die Gewerkschaft CWU warf der staatlichen Royal Mail wiederholt vor, sie setze den Rotstift entgegen nationaler Abkommen an, um das Unternehmen für die Privatwirtschaft fit zu machen. Royal Mail kritisierte, die CWU stehe bei der Modernisierung des Unternehmens im Weg. Die Regierung wollte die Post in diesem Jahr eigentlich privatisieren. Wegen der schlechten Wirtschaftslage hatte sie aber Anfang des Monats den Verkauf verschoben. Als mögliche Bieter für den 30-prozentigen Royal-Mail-Anteil wird neben der niederländischen TNT auch die Deutsche Post genannt. (dpa)

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