Luftfracht

Ziel des Forschungsprojektes ist es, herauszufinden was der Schienengüterverkehr von der Luftfahrt lernen kann – und umgekehrt (Symbolbild)

©Michael Westermann/imago

Schienengüterverkehr soll von Luftfracht lernen

Das deutsch-französische Forschungsprojekt „Aero-Ferro Benchmark“ hat begonnen. Besonders daran ist, dass ein ehemaliger Luftfahrt-Experte nach Verbesserungspotential für den Schienengüterverkehr sucht.

Lyon. Die beiden europäischen Güterwagenvermieter Ermewa und Gatx sowie die Universität École Centrale de Lyon und die Technische Universität Berlin haben das Forschungsprojekt „Aero-Ferro Benchmark“ begonnen. Das Ziel des Projektes ist es, herauszufinden, was der Schienengüterverkehr von der Luftfahrt lernen kann – und umgekehrt. In den kommenden drei Jahren sollen in Lyon und Berlin Doktoranden und Studierende zu verschiedenen Aspekten der Prozessgestaltung in der Luftfahrt- und Schienengüterverkehrsbranche forschen.

Im Mittelpunkt sollen dabei unter anderem die Themen Sicherheit, Instandhaltung und Business-Modelle stehen. In einem ersten Treffen an der deutsch-französischen Grenze sollen im nächsten Jahr Forschungskonzepte und Zwischenergebnisse präsentiert und diskutiert werden. Weitere projektbegleitende Workshops seien geplant. Das Forschungsvorhaben werde außerdem von den deutschen und französischen Wagenhalter-Verbänden VPI und AFWP unterstützt.

Ehemaliger Luftfahrt-Experte such nach Verbesserungen für den Schienengüterverkehr

Entstanden ist die Projektidee aus einer Initiative von Peter Reinshagen, Bahnmanager bei Ermewa, und Markus Hecht, Professor an der TU Berlin. Reinshagen war früher in der Luftfahrt tätig. Laut ihm sei die Luftfahrt in vielen Feldern mit ähnlichen Themen und Herausforderungen konfrontiert, die sie häufig besser gelöst habe. (ja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LUFTFRACHT & AIRCARGO.

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