Felsrutsch Mittelrheintal

Seit dem Felssturz Mitte März ist der Schienengüterverkehr durch das Rheintal beeinträchtigt

©Thomas Frey/picture-alliance

Rheinstrecke wird wieder geöffnet

Nach dem Felssturz bei Kestert hat die Bahn die für den Güterverkehr wichtige Strecke durch das Rheintal gesperrt, ab dem 2. Mai soll sie eingleisig wieder befahrbar sein.

Kestert. Seit einem Felssturz vor rund sieben Wochen werden auf der international wichtigen Güterzugstrecke zwischen Wiesbaden und Koblenz nur noch regionale Züge. An diesem Sonntag, 2. Mai, soll die Trasse vorerst eingleisig wieder durchgehend geöffnet werden, auch für Güterzüge. Die rechtsrheinischen Gleise sind nach Angaben der Bahn Teil von Europas meistbefahrener Güterzugstrecke zwischen Genua und Rotterdam. Laut der Deutschen Bahn ist die Hangsicherung nach dem Felsrutsch im März bei Kestert nahe dem weltberühmten Loreley-Felsen im Zeitplan.

Am 15. März waren tonnenschwere Schieferplatten von einem Steilhang Richtung Schienen gekracht – 13.000 bis 16.000 Kubikmeter nach Schätzung der Bahn. Seitdem sichert die Deutsche Bahn den Hang im Welterbe Oberes Mittelrheintal mit großem Aufwand. Die meisten Güterzüge werden linksrheinisch umgeleitet. (dpa/tb)

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