Renault E-Lkw

Neue Aufträge kamen 2020 mehr rein als im Vorjahr

©Renault Trucks

Renault Trucks legt Geschäftszahlen für 2020 vor

Weniger fakturierte Neufahrzeuge, mehr Aufträge und mehr Gebrauchte: So lief das Corona-Jahr bei dem französischen Nutzfahrzeughersteller.

Renault Trucks hat im Geschäftsjahr 2020 weniger Lkw verkauft, aber mehr Aufträge angenommen als 2019. Wie der Nutzfahrzeughersteller jetzt mitteilte, musste er bedingt durch die Corona-Krise einen Rückgang um 24 Prozent auf 41.117 Fahrzeuge, die er in Rechnung stellen konnte, hinnehmen. 

Das entspreche allerdings dem Markttrend, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Seine Marktanteile konnte der Hersteller demnach behalten, in Frankreich bleibt er bei Fahrzeugen über sechs Tonnen Marktführer. Wachsen konnte Renault Trucks in Algerien, der Türkei und Subsahara-Afrika.

Als positiven Indikator wertet Renault einen Anstieg von 12 Prozent bei den Aufträgen im Vergleich zum Vorjahr. 

Sehr gut entwickelt hat sich laut Renault auch das Geschäft mit Gebrauchtfahrzeugen. Hier konnte der Hersteller mit 10.308 fakturierten Gebrauchtfahrzeugen ein Rekordvolumen erzielen – eine Steigerung von neun Prozent gegenüber 2019. Hier setzt Renault auf Upcycling. In Bourg-en-Bresse (Frankreich) betreibt Renault zum Beispiel eine auf den Umbau von gebrauchten Lkw spezialisierte Werkstatt.

Elektro-Angebot für jedes Segment

Bei der Elektromobilität verfolgt Renault Trucks ehrgeizige Volumenziele. Der Hersteller hat angekündigt, dass im Jahr 2025 Elektrofahrzeuge zehn Prozent des gesamten Fahrzeugabsatzes ausmachen werden; im Jahr 2030 werden es 35 Prozent sein. Ziel ist es, bis 2040 100 Prozent der Fahrzeuge ohne fossile Brennstoffe anzubieten. Ab 2023 soll es für jedes Segment ein elektrisches Angebot geben: Vertrieb, Bau und Fernverkehr.

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special MARKT FÜR LKW & NUTZFAHRZEUGE.

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Markt für Lkw & Nutzfahrzeuge, Renault Trucks & Services


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