Bund fördert Ladeinfrastruktur für schwere Elektro‑Lkw mit einer Milliarde Euro
Der schwere Straßengüterverkehr soll schneller elektrifiziert werden: Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) hat eine neue Förderrichtlinie für Ladeinfrastruktur für batterieelektrische schwere Nutzfahrzeuge auf den Weg gebracht. Über einen Zeitraum von vier Jahren stellt der Bund dafür insgesamt eine Milliarde Euro bereit.
Das Programm richtet sich sowohl an Speditionen und Logistikunternehmen, die Ladepunkte auf dem eigenen Betriebshof errichten wollen, als auch an Investoren, die eine öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für schwere Lkw aufbauen.
Umstieg auf E‑Lkw erleichtern
Mit der Förderung will der Bund den Umstieg auf batterieelektrische Lkw beschleunigen. Der schwere Güterverkehr sei für den Wirtschaftsstandort Deutschland unverzichtbar, müsse aber zugleich klimafreundlicher werden, betonte Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU). Eine leistungsfähige Ladeinfrastruktur sei dafür die zentrale Voraussetzung.
Batterieelektrische Lkw bieten nach Einschätzung des Ministeriums nicht nur Klimavorteile, sondern können den Transportsektor auch weniger abhängig von fossilen Energiekrisen machen – sofern Ladepunkte in ausreichender Zahl vorhanden sind.