Die kleineren KEP-Dienste leiden in der Corona-Krise unter dem Wegfall der Geschäftskundenaufträge

©Andrea Warnecke/dpa/picture-alliance

Paket- und Kurierbranche leidet unter Wegfall von Geschäftspost

Der Vorsitzende des Bundesverbands der Kurier-Express-Post-Dienste beklagt, dass in der Corona-Krise viele lukrative Fahrten für seine Mitgliedsunternehmen ausbleiben.

Berlin. Weniger Warenlieferungen aus Asien und Amerika und weniger Geschäftspost: Die Corona-Krise wirkt sich auch auf die Kurier- und Paketdienste nach Angaben aus der Branche negativ aus – trotz geschlossener Einzelhandelsgeschäfte und boomendem Online-Versandhandel. „Im Durchschnitt fällt deutlich mehr weg als dazu kommt“, sagt Andreas Schumann, Vorsitzender des Bundesverbands der Kurier-Express-Post-Dienste (BdKEP). Diesem gehören unter anderem Subunternehmen der großen Paketdienste wie DHL und DPD an.

Problematisch sei für viele Dienstleister unter anderem, dass lukrative Fahrten von Unternehmenszentralen zu Filialen ausblieben. Dabei werden normalerweise gleich mehrere Pakete an dieselbe Adresse geliefert. Auch die geschlossenen Grenzen haben laut dem BdKEP einen negativen Effekt. „Das Weltpostsystem ist sehr stark heruntergefahren. Sendungen fehlen in den Mengenströmen“, sagt Schumann. (dpa/ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special KEP – KURIER-, EXPRESS-, PAKETDIENSTE.

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