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Nachdem die EU-Kommission grünes Licht gegeben hat, darf Österreich den eigenen Schienenverkehr jetzt mit finanziellen Corona-Hilfen unterstützen

©David Payr/ÖBB

Österreich: EU-Kommission genehmigt Corona-Beihilfen für die Bahn

Deutschlands Nachbarland darf den nationalen Schienengüterverkehr in der Corona-Pandemie ab sofort mit 266,4 Millionen Euro unterstützen.

Wien. Drei staatliche Beihilfen-Maßnahmen Österreichs, die zur Unterstützung des Schienengüter- und des Schienenpersonenverkehrs in der Corona-Krise dienen, wurden nun von der EU-Kommission genehmigt. Das Fördervolumen beträgt insgesamt 275,4 Millionen Euro. 266,4 Millionen Euro davon sollen in die Güterverkehrssparte fließen. Dies teilte die Brüsseler Behörde gemäß Austria Presse Agentur (APA) mit.

Mit den beiden Maßnahmen zugunsten des Schienengüterverkehrs wird nach Angaben der EU-Kommission die öffentliche Unterstützung erhöht, um die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene weiter zu fördern. Durch die erste Maßnahme wird eine bestehende Förderregelung für 2020 erhöht. So könne man dieses Jahr Finanzhilfen in Höhe von schätzungsweise 150,7 Millionen Euro gewähren.

Die mit voraussichtlich 115,7 Millionen Euro dotierte zweite Beihilfe soll es Österreich ermöglichen, Unternehmen des Schienengüterverkehrs im Zeitraum vom 1. März bis zum 31. Dezember 2020 für die Wegeentgelte zu entlasten. Die dritte Maßnahme sieht eine befristete Entlastung für Bahnunternehmen vor, die Personenverkehrsdienste anbieten. Im Rahmen der mit rund 9 Millionen Euro dotierten Maßnahme werden vom 8. Oktober bis zum 31. Dezember 2020 die Wegeentgelte erlassen. (ms/sn)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special RAILCARGO & KV.

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