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Unternehmen mahnen zur Anrechnung von nachhaltigen Kraftstoffen in EU-Emissionsnorm

07.02.2023 10:52 Uhr | Lesezeit: 1 min
Unternehmen mahnen zur Anrechnung von nachhaltigen Kraftstoffen in EU-Emissionsnorm
Weniger CO2-Ausstoß im Verkehrssektor will eine Norm der EU-Kommission erreichen (Symbolbild)
© Foto: Hendrik Schmidt / dpa / picture-alliance

Die EU-Kommission will den Entwurf für eine neue CO2-Emissionsnorm für schwere Nutzfahrzeuge veröffentlichen. Im Vorfeld haben sich mehr als 200 Unternehmen, Verbände und Wissenschaftler zu Wort gemeldet: Sie mahnen dazu, auch nachhaltige Kraftstoffe mit anzurechnen.

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Rund 120 Unterzeichner aus Wirtschaft und mehr als 90 Wissenschaftler haben sich in einem Brief an EU-Politiker gewandt, wie der Verband eFuel Alliance mitteilt. Die EU-Kommission sehe in einem durchgesickerten ersten Entwurf der geplanten CO2-Emissionsnorm keine Anrechnung erneuerbarer nachhaltiger Kraftstoffe vor.

Die Unternehmer und Wissenschaftler befürchten in dem Brief, dass die Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Logistiksektors darunter leide, wenn der Branche Handlungsoptionen verwehrt würden. Um die Sektorziele des Verkehrs bei der Reduzierung der CO2-Emissionen voranzubringen und zugleich Resilienz und Flexibilität der Branche zu sichern, müsse bei der Technologieauswahl eine Entscheidungsfreiheit gegeben sein, so der Verband.

„Die Herausforderungen des innereuropäischen Straßengüterverkehrs, ganz abgesehen von weiterhin unzureichend ausgebauter Ladeinfrastruktur sowie sich zuspitzender Rohstoffengpässe, machen eine Abkehr von Flüssigkraftstoffen auf kurze Sicht unmöglich“, sagt Ralf Diemer, Geschäftsführer der eFuel Alliance.

„Den Einsatz nachhaltiger Kraftstoffe und damit ein enormes CO2-Reduktionspotenzial schlicht zu ignorieren, birgt enorme Risiken und hält der Großteil dieser Branche und viele renommierte Wissenschaftler für falsch.“

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