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Shell baut neue Verflüssigungsanlage für Bio-LNG in Köln

Syymbolischer Spatenstich mit Fabian Ziegler, Geschäftsführer Shell Deutschland, NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst und Marco Richrath, General Manager des Shell Energy and Chemicals Park Rheinland (v.l.)
© Foto: Shell

Laut dem Energiekonzern handle es sich um die bislang größte Produktionsstätte ihrer Art in Deutschland. 100.000 Tonnen des Flüssig-Erdgases sollen jährlich produziert werden.


Datum:
09.02.2022
Autor:
Stephanie Noll/dpa
Lesezeit: 
3 min
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Köln. Der Energiekonzern Shell sieht die Produktion von klimaneutral hergestelltem Flüssig-Erdgas für Lastwagen als Wachstumsmarkt. Im Beisein von Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) startete das Unternehmen am Mittwoch an seinem Raffinerie-Standort in Köln den Bau einer neuen Verflüssigungsanlage für sogenanntes Bio-LNG. Es handle sich um die bislang größte Produktionsstätte ihrer Art in Deutschland, teilte Shell mit. Der Grundstoff, vor allem Biomethan, soll aus der Landwirtschaft kommen.

Produziert werden sollen jährlich rund 100.000 Tonnen Bio-LNG. Nach Shell-Angaben kann damit der Bedarf von 4000 bis 5000 Langstrecken-Lkw gedeckt werden. Jährlich könnten damit bis zu eine Million Tonnen Kohlendioxid gespart werden. Die Inbetriebnahme der neuen Anlage ist für die zweite Jahreshälfte 2023 vorgesehen. „Projekte wie die Bio-LNG-Anlage sind wichtige Wegmarken auf dem Weg zur klimaneutralen Produktion unserer Industrie“, sagte Wüst.

Weitere LNG-Tankstationen sind in Planung

Shell schätzt, dass derzeit bereits mehr als 4000 LNG-Lkw in Deutschland zugelassen sind. Von den 100 bis 120 LNG-Tankmöglichkeiten betreibe man aktuell 26. Mindestens zehn weitere will das Unternehmen in diesem Jahr aufbauen. Shell hat nach eigenen Angaben einen Marktanteil von über einem Viertel. Genaue Zahlen nannte das Unternehmen nicht.

Laut Shell-Deutschland-Chef Fabian Ziegler kann die Firma sich vorstellen, noch weitere Produktionsanlagen für Bio-LNG zu bauen. „Logistiker und Speditionen brauchen schon heute CO2-ärmere Lösungen.“ Immer mehr Auftraggeber und auch Endkunden verlangten das unter dem Eindruck von Klimadebatte und spürbarem Klimawandel. (dpa/sn)

 

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