MAN reduziert Lieferzeiten bei Feuerwehr-Wechselladerfahrzeugen

17.03.2026 12:31 Uhr | Lesezeit: 3 min
MAN-Feuerwehrfahrzeug vor dem Feuerwehrgebäude bei Nacht
Schlüsselfertige Wechselladerfahrzeuge von MAN verkürzen die sonst monatelangen Aufbauzeiten – zwei standardisierte dreiachsige Varianten stehen sofort bereit 
© Foto: MAN Trucks

MAN Truck & Bus Deutschland erweitert sein Feuerwehrportfolio um fertige Wechselladerfahrzeuge. Die standardisierten Komplettlösungen sollen lange Aufbauzeiten reduzieren und Kommunen im Notfall eine schnelle Ersatzbeschaffung ermöglichen.

MAN Truck & Bus Deutschland erweitert sein Angebot für kommunale Einsatzorganisationen um vollständig vormontierte Wechselladerfahrzeuge. Die neuen Modelle sollen Feuerwehren eine schnelle Beschaffungsmöglichkeit bieten – insbesondere dann, wenn kurzfristig Ersatz nach technischen Defekten, Unfällen oder Schadensereignissen benötigt wird.

Lücke zwischen individueller Fertigung und sofortigem Bedarf

Bislang müssen Wechselladerfahrzeuge in der Regel individuell aufgebaut werden – ein Prozess, der je nach Ausführung Monate oder sogar Jahre in Anspruch nehmen kann. MAN reagiert nun auf den zunehmenden Zeitdruck, dem viele Kommunen und Feuerwehren unterliegen, und nimmt fertig konfigurierte Varianten in sein Programm auf.

„Die Beschaffung von Fahrzeugen mit diesem Aufbau sowie der Umbau dieser Art benötigen normalerweise viele Monate bis hin zu mehreren Jahren. Wenn eine Feuerwehr jedoch beispielsweise nach einem Brandereignis in der eigenen Wache oder im Einsatz zu Schaden gekommen ist – sei es durch Hochwasser, einen Unfall mit dem Einsatzfahrzeug oder andere unvorhersehbare Ereignisse – zählt jede Woche. Mit den neuen schlüsselfertigen Varianten von MAN ermöglichen wir Kommunen und Einsatzorganisationen, schnell wieder ein voll einsatzfähiges Fahrzeug zu erhalten“, sagt Christian Höhns, Leiter Kommunalfahrzeuge bei MAN Truck & Bus Deutschland.

Technisches Konzept: Dreiachs-Fahrgestelle mit PALFINGER‑Abrollkipper

Die neuen Wechselladerfahrzeuge basieren auf dreiachsigen MAN-Fahrgestellen und werden über die verlängerte MAN‑Werkbank MAN Individual mit einem hydraulischen Abrollkipper von PALFINGER angeboten. Kunden können zwischen zwei Konfigurationen wählen: einer Variante mit NN‑Fahrerhaus und einer Ausführung mit TN‑Fahrerhaus.

In der TN‑Variante ist der HydroDrive‑Vorderachsantrieb serienmäßig integriert, was zusätzliche Traktion bei Einsätzen auf unbefestigtem Untergrund ermöglicht.

Normenkonformität bereits ab Werk

Alle Modelle erfüllen die branchenrelevanten Feuerwehrnormen, darunter:

  • DIN EN 1846 Teil 1 & 2,

  • E DIN 14502‑2,

  • DIN 14505.

Durch diese standardisierte Ausstattung ab Werk sollen sich die Lieferzeiten deutlich verkürzen.

Deutlich verkürzte Lieferzeiten im Fokus

Mit den neuen Serienvarianten will MAN dem zunehmenden Bedarf nach kurzfristig verfügbaren Einsatzfahrzeugen gerecht werden. Insbesondere nach Ausfällen im Einsatzbetrieb oder ungeplanten Schadensereignissen fehlt vielen Wehren und Kommunen die Zeit für eine vollständige Neubeschaffung mit langen Aufbauzyklen.

Die schlüsselfertigen Lösungen sollen daher eine Versorgungslücke schließen, die sich zwischen individuell konfigurierten Fahrzeugen und ad‑hoc‑Bedarf ergeben hat.

Weitere Informationen stellt MAN unter www.truck.man/feuerwehr bereit.

Der MAN eTGX, ein batterieelektrischen Schwer-Lkw, hat auf der VR-Testrunde manche Überraschung gezeigt.


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