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Lkw-Hersteller: Startschuss für europäisches Ladenetz

Über 1700 Hochleistungs-Ladepunkte sollen in der Nähe von Autobahnen sowie an Logistik-Hubs entstehen
© Foto: Daimler Truck/ Traton Group/ Volvo Group

Gemeinsam wollen Daimler Truck, Traton Group und Volvo Group ein europaweites Ladenetz für schwere Elektro-Lkw aufbauen, der letzte Schritt zur Gründung eines Joint Ventures wurde nun vollzogen.


Datum:
08.07.2022
Autor:
Thomas Burgert
Lesezeit: 
4 min
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Die drei Nutzfahrzeughersteller Daimler Truck, Traton Group und Volvo Group haben den letzten Schritt zur Gründung eines bereits angekündigten Joint Ventures für den Aufbau einer Ladeinfrastruktur in Europa vollzogen. Wie bereits im vergangenen Jahr angekündigt, soll das Joint Venture „mindestens 1700 Hochleistungs-Ladepunkte für Ökostrom an und in der Nähe von Autobahnen sowie an Logistik-Hubs in Europa“ errichten und betreiben. Hierfür wolle man zusammen 500 Millionen Euro investieren, teilten die drei Partner am Freitag, 8. Juli, mit.

Das Joint Venture will Ladestationen für schwere Lkw und Reisebusse als sogenannter „Charge Point Operator“ (CPO) errichten und betreiben. Das Joint Venture wird als rechtlich selbstständiges Unternehmen operieren. Sitz ist in Amsterdam in den Niederlanden, das Joint Venture soll dort von Anja van Niersen geleitet werden. Zuletzt war sie Aufsichtsratsvorsitzende und zuvor bereits CEO eines großen europäischen Anbieters von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Die Bekanntgabe des Markennamens des Joint Ventures soll noch 2022 erfolgen.

Angebot soll markenunabhängig zur Verfügung stehen

Das Angebot des Joint Ventures soll sich an alle Betreiber von batterieelektrischen schweren Nutzfahrzeugflotten richten und markenunabhängig zur Verfügung stehen – was von den drei Partnern als „ein klares Signal an alle anderen Akteure“ bezeichnet wird.

Daimler Truck, Traton Group und Volvo Group werden zu gleichen Teilen an dem geplanten Joint Venture beteiligt sein. Man bleibe jedoch in allen anderen Bereichen Wettbewerber, betonten die drei Hersteller. Die drei Partner unterzeichneten den Joint-Venture-Vertrag im Dezember 2021. Seitdem seien die erforderlichen Genehmigungen der zuständigen Behörden eingeholt worden.

Ziel sei es, öffentliche Ladestationen für schwere Nutzfahrzeuge mit Fokus auf Zuverlässigkeit und guter Erreichbarkeit anzubieten. Die Nachfrage nach batterieelektrischen Lkw und Reisebussen werde in den kommenden Jahren voraussichtlich „rasant ansteigen“. Man strebe daher eine branchenübergreifende Zusammenarbeit an, um Ladelösungen entsprechend den Bedürfnissen von Transportunternehmern und Fahrern zu entwickeln. (tb)

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