Der Ladepark besteht aus zehn Ladepunkten: vier Ladepunkte mit einer Leistung von bis zu 100 Kilowatt für regelmäßiges Laden über Nacht sowie sechs High-Power-Charger mit einer Leistung von bis zu 500 Kilowatt für schnelles und kurzfristiges Laden, wie das Unternehmen mitteilte. In einem aufwändigen Verfahren wurde dazu eine Trafostation mit einer elektrischen Scheinleistung von 1250 Kilovoltampere installiert. Unterhalb des Ladeparks befindet sich eine Tiefgarage, weshalb man die Kabel oberirdisch in einem Betonkanal verlegt habe, so Fiege.
Elektrifizierung des Lkw-Fuhrparks von Fiege
„Als international tätiger Experte für Transport- und Distributionslösungen beschäftigen wir uns schon lange mit der Frage nach der Mobilität der Zukunft. Die voranschreitende Elektrifizierung unseres Lkw-Fuhrparks spielt dabei eine zentrale Rolle“, sagte Marcel Boccali, Managing Director und Head of Landtransports bei Fiege Schweiz. „Mit unserem neuen Ladepark in Oftringen schaffen wir die Voraussetzungen dafür, unsere Transportlösungen noch nachhaltiger zu gestalten und den Radius sowie die Verfügbarkeit unserer batteriebetriebenen Lkw zu erweitern.“
E-Lkw sind für verschiedene Kunden unterwegs
Der neue Ladepark ermögliche es dem Logistikdienstleister aus dem westfälischen Greven, seine acht schweren E-Lkw, die in der Schweiz im täglichen Nah- und Fernverkehr unterwegs sind, künftig noch flexibler für seine Kunden einzusetzen. Die E-Lkw von Fiege Schweiz sind im nationalen Transport für verschiedene Kunden unterwegs. Unternehmensweit verfügt die Fiege-Gruppe bereits über 20 batteriebetriebene schwere Lkw sowie 20 Schnellladepunkte. Weitere zehn Schnellladepunkte für E-Lkw befinden sich zurzeit an verschiedenen Standorten in Deutschland im Bau. Parallel setze man aber auch auf alternative Kraftstoffe wie Bio-CNG, Bio-LNG und HVO100, so das Unternehmen.