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MSC will mit einer Bahnverbindung die Transitzeit nach Deutschland verkürzen

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MSC bietet neue Bahnverbindung zwischen Triest und Ludwigshafen an

Dadurch soll die Transitzeit zwischen der Türkei und Deutschland auf zwölf Tage verkürzt werden.

Genf. Das internationale Schifffahrts- und Logistikunternehmen MSC schafft eine neue innereuropäische Verbindung: Ab 10. September bietet es einen Direktzug zwischen Triest und Ludwigshafen an. Dadurch soll die Kapazität auf der Schiene erhöht und die Transitzeit zwischen der Türkei und Deutschland auf zwölf Tage verringert werden. 

Der wöchentliche Transport startet jeden Donnerstag in Triest und erreicht Ludwigshafen jeden Samstag. Die neue Multimodallösung bietet nach Angaben von MSC eine effiziente Route von den türkischen Häfen Istanbul, Tekirdag, Gemlik, Derince auf dem Adriakia Service und Mersin, Izmir (Aliaga) auf dem Line D-Service zur Industriezone Ludwigshafen als schelle und verlässliche Alternative zur reinen Straßenbeförderung.

Zwei Verteilzentren

Die neue MSC-Verbindung soll Kunden, die Autoteile, Chemikalien, Textilien, Verpackung, Lebensmittel, Pharmazeutika und andere Waren transportieren, beschleunigte Transitzeiten ermöglichen. Ludwigshafens strategische Lage am Rhein, mit guter Erreichbarkeit von Frankfurt und Stuttgart als Handelszentren, sei ein idealer Ort sowohl für die lokale Verteilung von Gütern wie als Zugang zu nordeuropäischen Märkten. Auf der anderen Seite sei Triest ein wichtiges adriatisches Zentrum für den europäischen und den globalen Handel.

Bereits im April hatte die Reederei ihr Angebot aufgestockt: Auf dem Weg von Asien nach China teilen sich Schiene und die Wasserstraße den Transportweg.

(ste/ms)

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