Sprechen statt Klicken und Tippen

11.02.2026 15:40 Uhr | Lesezeit: 3 min
TV_KI-Sprachassistent_LIS
Der KI-Sprachassistent im LIS Warehouse Management System LWM beantwortet Abfragen zu offenen Warenausgängen in natürlicher Sprache
© Foto: LIS GmbH

Mit der Integration eines KI-Sprachassistenten in das Warehouse Management System von LIS, will man Beschäftigte im Leitstand unterstützen es sollen Einarbeitungszeiten reduziert werden.

Das Unternehmen LIS Logistische Informationssysteme erweitert sein LIS Warehouse Management System (LWM) um eine KI-gestützte Assistenzfunktion. Diese soll laut LIS den Zugriff auf Lagerdaten „grundlegend vereinfachen“. Anwender können Bestandsinformationen, Artikelbewegungen, Auftragsdaten sowie Auswertungen künftig direkt in natürlicher Sprache abfragen, per Texteingabe oder Sprachsteuerung. Anwender würden so kontextbezogene Antworten in Echtzeit erhalten. Die neue Funktion ist nach Unternehmensangaben ab dem zweiten Quartal 2026 verfügbar.

Assistent soll keine Beschäftigten ersetzen

Die KI-gestützte Assistenzfunktion greift laut LIS direkt auf Live-Daten und vorhandene Dokumentation im System zu. Neben klassischen Abfragen zu Beständen oder Aufträgen lassen sich laut LIS auch einfache Datenanalysen und Auswertungen ad hoc erstellen. Damit unterstützt die KI insbesondere Leitstände, die Lagerleitung sowie operative Beschäftigte bei täglichen Entscheidungen. Ziel sei es ausdrücklich nicht, „Prozesse autonom zu steuern oder Mitarbeitende zu ersetzen, sondern sie im Arbeitsalltag gezielt zu entlasten“, betont der Anbieter.


"Die sprachbasierte Interaktion ermöglicht es, von Beginn an produktiv zu arbeiten."

Philipp Neuser, Leitung WMS bei der LIS


Mehrwert bei Personalwechsel

„Der Zugriff auf Lagerdaten muss im operativen Alltag schnell und unkompliziert sein“, sagte dazu Philipp Neuser, Leitung WMS bei der LIS. Mit der KI-Integration in LWM senke man diese Hürde „deutlich“. Die KI selbst müsse nicht angelernt werden und sei mehrsprachig einsetzbar. „Gerade in Phasen der Inbetriebnahme oder bei Personalwechseln verlieren Unternehmen viel Zeit, weil neue Nutzerinnen und Nutzer sich erst mit Oberflächen und Prozesslogiken vertraut machen müssen“, wies Neuser auf einen weiteren Mehrwert der Anwendung hin, denn: „Die sprachbasierte Interaktion ermöglicht es, von Beginn an produktiv zu arbeiten. Das ist ein echter Vorteil in Zeiten von Fachkräftemangel und steigendem Kostendruck.“


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