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DB Schenker setzt auf 3D-Druck-Warenlager

DB Schenker will Ersatzteile zukünftig mit dem 3D-Drucker drucken
© Foto: Deutsche Bahn AG

Digitale Innovationen für Lieferketten: Der Logistiker will die Versorgung mit Ersatzteilen schneller, günstiger und nachhaltiger gestalten. Dabei setzt DB Schenker auf den 3D-Druck.


Datum:
28.09.2022
Autor:
Stefanie Schuhmacher
Lesezeit:
2 min
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DB Schenker will Vorreiter in der nachhaltigen Ersatzteile-Logistik werden. Deswegen bietet der Logistiker ab sofort Ersatzteillieferung via 3D-Druck an, kündigte der Vorstandsvorsitzende Jochen Thewes am Mittwoch, 28. September, bei der ersten Produktkonferenz von DB Schenker in Frankfurt, an. Das virtuelle Warenlager senke die Lieferkosten, verkürze die Lieferzeiten und schone die Umwelt. „Das zeigt beispielhaft, was die Logistik der Zukunft für die Kunden leisten kann: Ziel ist es, unnötige Lagerhaltung zu vermeiden und Lieferketten noch stabiler und flexibler zu machen“, so Thewes.

DB Schenker hat das virtuelle Warenlager für Kunden aus den Märkten Maschinenbau, Automobilindustrie und Schienenverkehr bereits erfolgreich in Pilotprojekten getestet. Dabei wurden Teile wie Handgriffe, Verkleidungen und Gehäuse auf Anforderung direkt in der Nähe des Kunden hergestellt. Ohne Vorproduktion und Einlagerung sinken so auch die Kapitalbindungskosten. Der neue Schenker-Service „On-Demand Production“ (Herstellung nach Bedarf) mit virtuellem Warenlager wird nun weltweit für einen breiten Kundenkreis angeboten.  

Noch mehr Neuigkeiten

Neben der neuen „On-Demand Production“ stellte DB Schenker in Frankfurt zahlreiche weitere Innovationen vor, darunter den „Digitalen Control Tower“ des Landverkehrs, der täglich 9000 Sammelverkehre in ganz Europa in Echtzeit nachverfolgbar macht. DB Schenkers „Intercontinental Supply Chain Solutions“ in der Luft- und Seefracht nutzen künstliche Intelligenz, Echtzeitdaten und interaktive Informationsplattformen, um die Lieferketten der Kunden widerstandsfähiger und nachhaltiger zu machen. Im Warenlager setzt DB Schenker auf Sensortechnik zum sicheren Infektionsschutz für einen stabilen Betrieb bei ansteigenden Covid-Infektionszahlen sowie auf Inspektionen per Datenbrille zur Vermeidung von Reise- und Transportaufwand.

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