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Nachdem coronabedingt Aufträge weggebrochen sind, geht es für einige Güterverkehrsunternehmen derzeit nur ums Überleben

©Andreas Franke/dpa/picture alliance

Ifo-Institut: 14 Prozent der Speditionen wegen Corona existenzbedroht

Die Müncher Wirtschaftsforscher haben im November eine erneute Konjunkturumfrage zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf deutsche Unternehmen durchgeführt.

München. Die Corona-Krise ist für 15 Prozent der deutschen Unternehmen existenzbedrohend. Das erklärten sie in der aktuellsten Konjunkturumfrage des Ifo-Instituts im November. „Gegen den Juni ist das eine Verbesserung, denn da waren es 21 Prozent“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo-Umfragen.

Bei den Speditionen sahen sich demnach knapp 14 Prozent aufgrund der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie in Not. Bei der letzten Konjunkturumfrage zu diesem Thema lag dieser Wert noch bei 21 Prozent. Im Handel war es dem Ifo-Institut zufolge 14 Prozent (Juni: 18 Prozent), dabei derzeit im Einzelhandel 18 und im Großhandel 10 Prozent.

Die Industrie verzeichnete laut der Umfrage einen Wert von 11 Prozent, im Juni waren es noch 17 Prozent. Besonders betroffen seien derzeit die Metallerzeuger und -verarbeiter mit 34 Prozent, die Druckereien mit 29 Prozent, die Getränkehersteller mit 22 Prozent, die Textilbranche mit 20 Prozent und die Bekleidungsindustrie mit 18. Wenig betroffen fühlten sich die Chemie mit 1 Prozent und die Pharmabranche mit 0 Prozent.

Auf dem Bau liegt der Wert demnach bei 4 Prozent. Dies ist zwar doppelt so hoch wie im Juni, aber immer noch ein niedriges Niveau. (ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special MARKT FÜR TRANSPORT, SPEDITION UND LOGISTIK.

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