Containerterminal, HHLA, Eurogate, Hafen Hamburg

Der Hamburger Hafenkonzern HHLA wird in diesem Jahr voraussichtlich kräftig Umschlag und Umsatz verlieren

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Hafenkonzern HHLA prüft Zusammenarbeit mit Konkurrenten

Derzeit denkt der Hamburger Hafenkonzern HHLA über eine Kooperation mit zwei Wettbewerbern, dem lokalen Branchennachbarn Eurokai und dem Bremer Konkurrenten BLG Logistics, nach. Die Aussichten sehen für das Unternehmen nach wie vor schlecht aus.

Hamburg. Der Hamburger Hafenkonzern HHLA erwägt inmitten der Corona-Krise die Zusammenarbeit mit zwei Wettbewerbern. Das SDax-Unternehmen führe Sondierungsgespräche mit dem lokalen Branchennachbarn Eurokai und dem Bremer Konkurrenten BLG Logistics, teilte es am Donnerstag in Hamburg mit. Die „ergebnisoffenen“ Verhandlungen drehen sich um „Möglichkeiten einer engeren Kooperation im Containergeschäft in der deutschen Bucht“. Sie seien in einem frühen Stadium.

Der Aktienkurs von HHLA sprang in einer ersten Reaktion um sechs Prozent nach oben, kam dann aber wieder deutlich zurück. Das Papier war in der Corona-Krise von über 25 auf unter 10 Euro gefallen. HHLA wird in diesem Jahr voraussichtlich kräftig Umschlag und Umsatz verlieren. (dpa/ja)

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