Österreichs Güterbahnen sehen sich kostenseitig gegenüber der Straße im Nachteil (Symbolfoto)

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Güterbahnen sehen keine Kostengleichheit zwischen Schiene und Straße

Österreichs Bahngesellschaften fordern vom Europäischen Parlament eine kostenseitige Gleichstellung zwischen Schiene und Straße.

Wien. Die Spitzenfunktionäre und Geschäftsführer der österreichischen Schienenbahnen wurden Mitte November im Europäischen Parlament in Brüssel vorstellig und haben eine konkrete politische Forderung auf den Tisch gelegt: Die Schiene sei gegenüber der Straße kostenseitig im Nachteil und daher brauche es rasch eine monetäre Gleichstellung zwischen beiden Verkehrsträgern, so die Bahnvertreter. Die Politik solle daher dringend auf europäischer Ebene eine Weichenstellung vornehmen.

„Was wir für die Bahnen verlangen, ist eine kostenseitige Gleichstellung gegenüber der Straße bzw. dem Straßengüterverkehr“, betonte Thomas Scheiber, Obmann des Fachverbandes Schienenbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich. Und er sagt klar, was der Knackpunkt ist: „Während auf der Schiene durch Benützungsentgelte jeder Kilometer mit Maut belegt ist, fällt diese auf der Straße nicht überall an. Hier braucht es dringend entsprechende europaweite Maßnahmen zur Stärkung des Schienengüterverkehrs“. (mf)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special RAILCARGO & KV.

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