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Von der Ratifizierung Großbritanniens sollen nicht nur britische Unternehmen profitieren

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Großbritannien ratifiziert E-CMR-Protokoll

Großbritannien führt den elektronischen Frachtbrief (E-CMR) ein und hofft auf mehrere Vorteile. Unter anderem soll der E-CMR allen beteiligten Parteien Einsicht in den Status des Transports in Echtzeit bieten und zu niedrigeren administrativen Kosten führen.

London. Großbritannien hat als 24. Land den elektronischen Frachtbrief (E-CMR) ratifiziert. Mit der Ratifizierung können im Vereinigten Königreich ab sofort digitale Frachtbriefe als gleichwertige Alternative zur Papierversion für alle nationalen und internationalen Transporte genutzt werden. Der Schritt vom gedruckten Frachtbrief zum E-CMR soll allen beteiligten Parteien Einsicht in den Status des Transports in Echtzeit bieten. Außerdem sollen erhebliche administrative Kosteneinsparungen erfolgen, da Prozesse wie die Archivierung des Dokuments vereinfacht werden.

Schon seit einigen Jahren beschäftigen sich die Regierungen diverser europäischer Länder mit der Ratifizierung des E-CMR Protokolls, einem Zusatz zum CMR-Protokoll. Deutschland hat das E-CMR Protokoll bisher nicht ratifiziert (Stand: Dezember 2019). (ja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special GROSSBRITANNIEN UND IRLAND – TRANSPORT & LOGISTIK.

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Großbritannien und Irland – Transport & Logistik, Transport-, Speditions- & Logistikrecht


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