eHighway

Die Arbeiten am hessischen E-Highway schreiten voran

©Fabian Sommer/dpa/picture-alliance

Erste Masten für E-Highway in Hessen

Der E-Highway soll bis zum Herbst auf fünf Kilometern zwischen den Anschlussstellen Langen/Mörfelden und Weiterstadt in Hessen entstehen.

Darmstadt/Frankfurt. Auf der stark befahrenen Autobahn 5 zwischen Darmstadt und Frankfurt sollen in den nächsten Tagen Masten für die erste deutsche Teststrecke für Lastwagen mit Stromabnehmern aufgestellt werden. „Sie sind das Grundgerüst für die Oberleitungen”, berichtete eine Sprecherin der Verkehrsbehörde Hessen Mobil am Mittwoch in Wiesbaden. Zugleich laufen die Vorbereitungen für die Bauarbeiten des E-Highways in die Gegenrichtung nach Süden. Dies werde voraussichtlich zwei Wochen dauern.

Der E-Highway soll bis zum Herbst auf fünf Kilometern zwischen den Anschlussstellen Langen/Mörfelden und Weiterstadt entstehen - in jede Fahrtrichtung. Die A5 ist an dieser Stelle in jede Richtung vierspurig ausgebaut - plus Standstreifen. Von 2019 an sollen dann die ersten Spezial-Lastwagen mit Strom aus Oberleitungen testweise fahren. Das Bundesumweltministerium übernimmt die Kosten von knapp 15 Millionen Euro für das Projekt.

Insgesamt werden laut Hessen Mobil 231 Masten aufgestellt, davon 112 in Richtung Frankfurt und 113 in die Gegenrichtung sowie 6 im Mittelstreifen. In jede Richtung werden zwei Fahrdrähte gespannt - ein Plus- und ein Minuspol. Erkennen die Sensoren im Dach des Lkw eine Oberleitung, werden die Abnehmer ausgefahren. Der Elektromotor wird mit Strom gespeist, zugleich wird die Batterie geladen. Dann kann das Fahrzeug nach dem Abdocken elektrisch weiterfahren. Ist der Akku erschöpft, kann der Hybridmotor mit Diesel weiterfahren. (dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LOGISTIKREGION HESSEN UND RHEINLAND-PFALZ.

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