Im Bereich Kraftfahrzeugbau fiel der Rückgang überdurchschnittlich hoch aus (Symbolbild)

©Olaf Adebahr/Zonaar/picture-alliance

Einbruch der sächsischen Exportwirtschaft

Pandemie-bedingt ist der Gesamtwert der sächsischen Exporte im vergangenen Jahr auf den Stand von 2016 zurückgefallen, wichtigster Handelspartner bleibt China.

Kamenz. Die sächsischen Exporte sind wegen der Corona-Pandemie im Jahr 2020 deutlich zurückgegangen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Kamenz vom Freitag, 12. März, sanken sie mit einem Gesamtwert von 36,8 Milliarden Euro um neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit habe der Wert in etwa den Stand von 2016 erreicht, wie die Behörde mitteilte. 40 Prozent der Exporte waren Erzeugnisse des Kraftfahrzeugbaus im Gesamtwert von 14,6 Milliarden Euro. Dort fiel der Rückgang mit fast 15 Prozent allerdings auch überdurchschnittlich hoch aus.

China bleibt der wichtigste Handelspartner

Wichtigster Handelspartner blieb 2020 China. Mit etwa sieben Milliarden Euro entfielen etwa 19 Prozent der Ausfuhren auf das asiatische Land. Mit einem Minus von weniger als drei Prozent sei der Rückgang hier moderat ausgefallen, so das Amt.

Die Importe Sachsens beliefen sich im Jahr 2020 auf mehr als 26,6 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Rekordwert des Vorjahres entsprach dies einem geringfügigen Minus von 0,5 Prozent. An der Spitze der Handelspartner stand Tschechien mit rund 18 Prozent beziehungsweise 4,7 Milliarden Euro Anteil am sächsischen Gesamtimport. (dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special AUTOMOBILLOGISTIK & FAHRZEUGTRANSPORTE.

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