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Volkswagen-Konzern lässt Corona-Tief vorerst hinter sich

Der #Volkswagen-Konzern hat das Jahr 2020 mit einem Milliardengewinn abgeschlossen und bleibt wegen der unsicheren #Corona-Lage beim Blick auf die kommenden Monate vorsichtig
© Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/picture-alliance

Trotz Werksschließungen und beschädigte Lieferketten hat der VW-Konzern das vergangene Geschäftsjahr mit einem Milliardengewinn abgeschlossen, beim Ausblick bliebt man vorsichtig.


Datum:
26.02.2021
Autor:
Thomas Burgert
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Wolfsburg. Der Volkswagen-Konzern hat das Corona-Tief vorerst hinter sich gelassen und auch das schwierige Jahr 2020 mit einem Milliardengewinn abgeschlossen. Nach dem beträchtlichen Einbruch durch stockende Verkäufe, Werksschließungen und beschädigte Lieferketten im zweiten Quartal gelang es den Wolfsburgern, die zwischenzeitlich roten Zahlen deutlich ins Plus zu drehen. Am Ende verdiente der Autohersteller nach Steuern 8,8 Milliarden Euro, wie aus den am Freitag, 26. Februar, vorgelegten Eckdaten hervorgeht.

Das Betriebsergebnis vor Sondereinflüssen wie Rechtskosten zur Bewältigung der Dieselkrise landete bei 10,6 Milliarden Euro. Der Umsatz betrug 222,9 Milliarden Euro, die Auslieferungen erreichten die Marke von 9,3 Millionen Fahrzeugen. Zum Jahresende hatten die Verkäufe wieder zugelegt, vor allem bei Elektro- und Hybridautos.

Im Vergleich zu 2019 trotzdem erhebliche Rückgänge

Verglichen mit 2019 bedeuten die Gesamtzahlen für den Konzern jedoch erhebliche Rückgänge. Im Jahr vor der Pandemie hatte die VW-Gruppe ein Nachsteuer-Ergebnis von 14 Milliarden Euro und einen Umsatz von über einer Viertelbillion (252,6 Milliarden) Euro erzielt. Mit knapp 11 Millionen Auslieferungen hatte sie auch die globale Spitzenposition vor Toyota gehalten - dies kehrte sich 2020 um. Im Tagesgeschäft war das Ergebnis im Vorjahr fast doppelt so hoch gewesen (19,3 Milliarden Euro).

Mit Blick auf die kommenden Monate bleibt VW wegen der unsicheren Corona-Lage vorsichtig. Man könne weiter zulegen, allerdings „vorbehaltlich einer erfolgreichen Eindämmung der Covid-19-Pandemie“. (dpa)

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