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Die Bauarbeiten für die Betuwe-Bahnverbindung beeinträchtigen massiv den Intermodal-Verkehr

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Betuwe-Bahnausbau behindert Kombiverkehr

Der Intermodal-Operator beklagt eine deutliche Einschränkung der Kapazitäten auf den Verbindungen zwischem dem Ruhrgebiet und Rotterdam.

Duisburg. Die Deutsche Bahn baut zwischen Emmerich und Oberhausen auf 73 Kilometer Länge einen dritten Gleisstrang auf der sogenannten Betuwe-Bahnverbindung Richtung Rotterdam. Die Bauarbeiten dauern noch bis 2025 und beeinträchtigen massiv den Intermodal-Verkehr auf dieser wichtigen Bahntrasse zwischen dem Ruhrgebiet und Europas größtem Seehafen.

„Wir haben wegen der Bauarbeiten deutlich weniger Kapazitäten für unsere Züge zur Verfügung”, bedauert Heiko Krebs, Leiter Produktion beim Intermodal-Operator Kombiverkehr in Frankfurt/Main. Damit meint Krebs die 100-Prozent-Tochter KombiRail Europe, ein Eisenbahnverkehrsunternehmen, das für Kombiverkehr die Kombi-Verkehre zwischen dem Ruhrgebiet und Rotterdam abwickelt.

Gleichzeitig beklagt Krebs auch die doppelten Kosten bei der Erneuerung der Sicherheitsbescheinigung für KombiRail in den Niederlanden und Deutschland, weil in beiden Ländern unterschiedliche gesetzliche Regelungen gelten und dadurch zusätzliche Kosten von 25.000 Euro entstünden. (mf)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special RAILCARGO & KOMBINIERTER VERKEHR STRASSE-SCHIENE.

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