Baustelle

In Nordrhein-Westfalen sollen Autobahn-Baustellen schneller verschwinden

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Autobahn-Baustellen sollen schneller verschwinden

Das Kabinett der nordrhein-westfälischen Landesregierung hat ein umfangreiches Infrastrukturpaket beschlossen. Unter anderem sollen die Arbeiten auf acht Baustellen auf 5 bis 23 Wochen verkürzt werden.

Düsseldorf. An Baustellen auf Autobahnen und Bundesstraßen in Nordrhein-Westfalen soll künftig schneller und effektiver gearbeitet werden. Das Kabinett beschloss am Dienstag ein umfangreiches Infrastrukturpaket. Damit sollen Bauprojekte, die tagtäglich auf Autobahnen für lange Staus sorgen, zügiger abgeschlossen werden.

Unter anderem sollen die Arbeiten auf acht Baustellen auf den Autobahnen A1, A2, A3, A33, A42, A43 und A57 schneller fertig werden als geplant, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU). Jede einzelne Baumaßnahme soll sich zwischen fünf 5 und 23 Wochen verkürzen. Außerdem soll eine Stabsstelle künftig alle Baustellen koordinieren. Durch ein spezielles Controlling sollen Bauzeiten verkürzt werden, aber trotzdem realistisch bleiben.

An folgenden acht Autobahnbaustellen soll es nach Plänen der Landesregierung erheblich schneller gehen:

- A1: Instandsetzung und Umbau Höllenbachtalbrücke bei Remscheid, Ausbau auf 6 Spuren.

- A43: Recklinghausen, erster Bauabschnitt Ausbau auf 6 Spuren.

- A3: Achtstreifiger Ausbau Leverkusen bis Anschluss Köln Mülheim.

- A57/A1: Neubau Zentralbauwerk, Brücke im Kreuz Köln Nord.

- A42: Erhaltungsmaßnahmen Gelsenkirchen-Heßler.

- A2: Ersatzneubauten zwischen Dortmund-Lanstrop und Kamen/Bergkamen, Brücken.

- A1: Ersatzbauwerke Kamen-Zentrum - Kamener Kreuz, neue Brücke.

- A33: Zweiter Bauabschnitt L 782 bei Halle/Westf. bis Anschluss Borgholzhausen, Lückenschluss. (dpa/ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LOGISTIKREGION NORDRHEIN-WESTFALEN.

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Logistikregion Nordrhein-Westfalen, Verkehrspolitik Deutschland


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