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Suche nach Auszubildenden wird schwerer

Ausbildungsbetriebe sollen in der jetzigen Übergangsphase ihre Nachwuchskräfte eng begleiten (Symbolbild)
© Foto: Robert Kneschke / stock.adobe.com

Die Unternehmen in Deutschland tun sich immer schwerer, geeignete Auszubildende zu finden. Zudem hat die Pandemie Auswirkungen auf die betriebliche Ausbildung, wie eine aktuelle Umfrage zeigt.


Datum:
15.10.2021
Autor:
Thomas Burgert
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München. Laut einer Randstad-Ifo-Personalleiterbefragung, haben deutsche Unternehmen zunehmend Schwierigkeiten, geeignete Auszubildende zu finden. Zum Ausbildungsbeginn im September 2021 berichten 63 Prozent über Probleme bei der Suche, nach 45 Prozent im vorherigen Jahr. 14 Prozent der befragten Unternehmen konnten ihre Ausbildungsplätze zum September 2021 nicht besetzen. „Etwa die Hälfte der Industrie- und Handelsunternehmen begründen das mit unzureichenden Qualifikationen der Bewerber und Bewerberinnen“, sagte Ifo-Forscherin Johanna Garnitz zu den Zahlen.

Nur drei Prozent der großen Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten berichteten über unbesetzte Ausbildungsplätze. Dagegen meldeten 23 Prozent der kleineren Unternehmen bis 49 Beschäftigten von nicht besetzten Plätzen. Insbesondere Dienstleister haben laut Garnitz Probleme freie Ausbildungsplätze zu besetzen. Hier waren es 19 Prozent, in der Industrie 13 und im Handel zehn Prozent.

Hinsichtlich der theoretischen und praktischen Leistungen der Auszubildenden gingen die Befragten davon aus, dass sich die Corona-Pandemie negativ auswirken wird (21 Prozent). Fünf Prozent rechnen mit schlechteren Leistungen. 50 Prozent erwarten die gleichen Leistungen, 15 Prozent können die Entwicklung nicht einschätzen. Hingegen erwarten acht Prozent leicht bessere Leistungen bei den Auszubildenden.

Nachwuchskräfte eng begleiten

In der Umfrage gaben 39 Prozent der Unternehmen an, dass sich das Wohlbefinden der Auszubildenden ihrem Empfinden nach nicht verändert habe. 32 Prozent berichteten allerdings von einem schlechteren Wohlbefinden. „Gerade in der jetzigen Übergangsphase von der Corona-Situation zur neuen Normalität ist es für ausbildende Betriebe wichtig, ihre Nachwuchskräfte eng zu begleiten und sensibel für ihre Belange zu sein“, betonte Richard Jager, CEO von Randstad Deutschland.

Die Hälfte der Ausbildungsbetriebe hat nach eigenen Angaben verschiedene Leistungen zur Unterstützung angeboten. Davon haben 57 Prozent in die technische Ausstattung investiert. Eine persönliche Sprechstunde haben 40 Prozent der Betriebe ihren Auszubildenden angeboten. (tb)

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