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Hungrige Lkw-Fahrer sollen in Bayern weiter versorgt werden

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Bayern und Tank & Rast wollen Versorgung der Lkw-Fahrer sicherstellen

Weil Gaststätten in der Corona-Krise nicht öffnen dürfen, sollen die Fahrer warme und kalte Snacks zum Mitnehmen erhalten.

München. Die Bayerische Staatsregierung hat gemeinsam mit dem Raststätten-Unternehmen Autobahn Tank & Rast eine Lösung zur Versorgung der Lkw-Fahrer an den Tankstellen erarbeitet. To-go-Angebote mit warmen und kalten Snacks an den Tankstellen sollen die Versorgung der Fahrerinnen und Fahrer ab Montag sicherstellen. Das gab Bayerns Verkehrsministerium am Montag bekannt.

Angesichts der Corona-Pandemie haben viele Gaststätten in Bayern geschlossen. Lediglich Abhol- und Lieferangebote sind erlaubt. Das stellte viele Lkw-Fahrer vor das Problem, dass sie in ihren Pausen oder am Feierabend an den Raststätten nichts zu essen bekommen haben.

Bayerns Verkehrsministerin Schreyer: „In der aktuellen Situation leisten die Lastwagenfahrerinnen und -fahrer einen unglaublichen Job. Sie stellen trotz aller Widrigkeiten sicher, dass wir mit Lebensmitteln und den wichtigsten Gütern des täglichen Bedarfs versorgt werden. Das geht nur, wenn sie auch selbst gut versorgt werden“, sagte dazu Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer. „Wir sind mehr denn je auf die hervorragende Arbeit dieser Berufsgruppe angewiesen und wollen sie dabei so gut wie möglich unterstützen.“

Vergangene Woche hatte Tank & Rast bereits bekannt gegeben, dass die Sanitäranlagen von Sanifair an Autobahnraststätten derzeit frei zugänglich sind. Der Zugang erfolge in der Regel über den Kindereingang, der offensteht. So soll eine ausreichende Handhygiene sichergestellt werden.

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LOGISTIKREGION BAYERN.

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