US-Zeitung berichtet über Probleme bei Windrose

08.07.2026 15:00 Uhr | Lesezeit: 1 min
Der E-Lkw fährt in einer Lagerhalle. Die weiß lackierte Dreiachs-Sattelzugmaschine ist ohne Auflieger unterwegs
2024 machte Windrose auf der IAA-Transportation von sich reden, auch in diesem Jahr ist das Unternehmen wieder als Aussteller auf der weltgrößten Nutzfahrzeugmesse gelistet
© Foto: VerkehrsRundschau/Jan Burgdorf

Das Lkw-Startup aus China gerät durch einen Artikel des Wall Street Journal in die Schlagzeilen. Die US-amerikanische Zeitung berichtet unter anderem von finanziellen Problemen – und einem verschwundenen Lastwagen.

Noch im Januar gab es freudige Gesichter bei Windrose. Das Lkw-Startup aus China teilte mit, in Antwerpen seinen ersten europäischen Flagship‑Standort zu errichten, an dem künftig die Elektro‑Lkw von Windrose für den EU‑Markt montiert werden sollen. Der von Windrose selbst entwickelte Elektro-Lkw ähnelt dabei optisch stark der E-Sattelzugmaschine „Semi“ von Tesla. Nun aber gerät das chinesische Unternehmen mit negativen Schlagzeilen ins Gerede.  Konkret berichtet ein ausführlicher Artikel im Wall Street Journal von aktuellen Problemen.

Berichte über finanzielle Probleme

In dem Artikel kommen zwei ehemalige Mitarbeiter aus den USA zu Wort, die Windrose bereits im Januar entlassen haben soll, weil sie öffentlich auf ihren Lohnrückstand von knapp 91.000 US-Dollar hingewiesen hätten. Zudem geben die Mitarbeiter an, dass sich Windrose weiterhin in finanziellen Schwierigkeiten befände und sowohl in den USA als auch in Europa große Probleme habe seine Lkw zu verkaufen.

Ein verschwundener Lkw?

Noch bemerkenswerter ist allerdings der Fall um einen verschollenen Lkw. Der Artikel des Wall Street Journal berichtet weiterführend davon, dass von den vier Windrose-Lastwagen, die sich in Amerika befinden sollen, einer aktuell wohl unauffindbar ist. Windrose soll von den beiden ehemaligen Mitarbeitern verlangt haben, den Standort des Fahrzeugs preiszugeben, was diese jedoch verweigerten, solange ihre ausstehenden Löhne nicht beglichen werden.

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