Grenzübergang nach Österreich

Die Wirtschaftskammer im österreichischen Kärnten hofft künftig auf mehr Kontrollen der Kabotage-Regeln

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Wirtschaftskammer Kärnten klagt über Kabotage-Missbrauch

In der aktuellen Krisenzeit würden einige ausländische Transportanbieter betrügerische Methoden anwenden, so die Wirtschaftskammer. Sie hat sich außerdem zu Zukunftsplänen für die Berufskraftfahrer-Ausbildung geäußert.

Kärnten. Die Wirtschaftskammer Kärnten beklagt Konkurrenz von ausländischen Billiganbietern im Gefolge der Corona-Krise. „Wenn die Aufträge knapp werden, versuchen es manche mit unlauteren Mitteln“, sagt Bruno Urschitz, Obmann der Fachgruppe der Transporteure. „Leider hat es in den vergangenen Wochen viel Missbrauch im Bereich der Kabotage gegeben. Wir hoffen, dass die Finanzpolizei nun wieder verstärkt kontrollieren wird.“

Kraftfahrerausbildung schon ab 15 Jahren?

Für die Zukunft nimmt sich die Kärntner Wirtschaftskammer die gute Ausbildung von Fachkräften vor. „Der Lkw-Fahrer der Zukunft wird nicht nur fahren, sondern sich auch gut mit Computern und digitalen Abläufen auskennen müssen“, sagt Spartenobfrau Elisabeth Rothmüller-Jannach. Dabei würden sich neue Möglichkeiten wie ein früherer Start der Lehrausbildung zum Berufskraftfahrer ergeben. „Das Wissen über Abläufe im Betrieb und Büroorganisation wird für Fahrer schon bald enorm wichtig sein“, sagt Rothmüller-Jannach. „Dieses Wissen kann man auch schon als 15-Jähriger erwerben. Ich könnte mir gut vorstellen, dass man eine Büro-Lehre gut mit einer Berufskraftfahrer-Lehre kombinieren kann.“ (ms)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LKW-LANDVERKEHR & STÜCKGUT.

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