Ausbildung

Jury-Mitglied Ute Hennings (links), Stefan Weigand mit Ina Weigand

©Jan Scheutzow/VerkehrsRundschau

Weigand gewinnt VR-Award in der Kategorie "Ausbildung"

Die VerkehrsRundschau hat das Familienunternehmen für sein herausragendes Ausbildungskonzept auf der Gala im Bayerischen Hof ausgezeichnet.

München. Der VR-Award in der Kategorie Ausbildung geht an Weigand Transporte aus Sittensen-Lengenbostel. Das Fachmagazin hat das Familienunternehmen für sein fortschrittliches Ausbildungskonzept, das Theorie und Praxis erfolgreich verknüpft und die persönliche Betreuung der Azubis in den Vordergrund stellt, ausgezeichnet. Gewählt hat das Unternehmen eine Fachjury.

Überraschter Gewinner

Den Preis nahm Weigand-Geschäftsführer Stefan Weigand am Donnerstag auf der VerkehrsRundschau-Gala im Bayerischen Hof entgegen. Er wusste bis dahin zwar, dass sein Unternehmen es in den Kreis der drei Nominierten geschafft hat, der tatsächliche Gewinner wurde jedoch erst am Abend der Gala bekannt gegeben.

Nominiert in der Kategorie Ausbildung und Karriere waren neben Weigand die Nord-Spedition für ein stimmiges Ausbildungskonzept unter dem Motto „Spring mit auf“, bei dem die Identifikation der Auszubildenden mit dem Arbeitgeber und dem Beruf groß geschrieben wird, und das Unternehmen Alfred Schuon für ein Ausbildungskonzept, das den Azubis die Möglichkeit bietet, in alle Geschäftsbereiche hinein zu schnuppern und sogar im Ausland Erfahrung zu sammeln.

Jury lobt persönliche Betreuung der Auszubildenden

Übergeben hat den Preis Jury-Mitglied Ute Hennings, Beauftragte für Diversity- und Talentmanagement bei der Sparkassen-Management-Akademie. „Weigand engagiert sich über das normale Maß hinaus und fortschrittlich für das Thema Ausbildung. Neben dem festen Ausbildungsteam, das sich mit jährlichen Schulungen auf dem Laufenden hält, kümmert sich ein persönlicher Trainer um die Entwicklung der Azubis“, erklärt Hennings das Jury-Votum auf der Bühne im Bayerischen Hof. „Mit einer Unternehmensgröße von gerade einmal 70 Beschäftigten schafft es Weigand so, Auszubildende zu gewinnen und auch langfristig zu halten“, resümierte Hennings.

Neben Ute Hennings bestand die Fachjury aus Peter Dichtl, Lehrer im Bereich Speditions- und Lagerlogistik an der Berufsschule IV in Augsburg, Simon Grupe, Referatsleiter Kaufmännische und Dienstleistungsberufe im Bereich Ausbildung der DIHK, Julia Thomsen, VerkehrsRundschau-Redakteurin im Ressort Ausbildung und Karriere, und Katharina Spirkl, Chefin vom Dienst bei der VerkehrsRundschau.

Über die VR-Awards

Bisher war es Tradition, alle zwei Jahre anlässlich der VR Gala die „Image Awards“ im Bereich der Logistik-Dienstleistungswirtschaft zu vergeben. Mit dieser Tradition brach die VerkehrsRundschau 2018 und ehrt künftig im Zweijahres-Rhythmus Transport- und Logistikunternehmen, die sich besonders engagiert haben. Ausgezeichnet wurden Transport- und Logistikunternehmen, die im Jahr 2017 in den Themenspektren „Ausbildung und Karriere“, „Umweltschutz“ und „Digitalisierung“ besondere Leistungen gezeigt oder eine besonders innovative Idee umgesetzt haben.

Die Auswahl treffen drei Jurys, besetzt mit den Fachredakteuren der VerkehrsRundschau sowie namhaften Experten aus den genannten Themenbereichen. Ausgezeichnet werden jeweils die drei Erstplatzierten. Außerdem stellte die VerkehrsRundschau in der Kategorie „Publikumspreis“ drei innovative Projekte vor, aus deren Kreis die Gäste der VerkehrsRundschau-Gala den Sieger kürten.

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special VR-AWARDS AUSBILDUNG, DIGITALISIERUNG, UMWELTSCHUTZ.

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VR-Awards Ausbildung, Digitalisierung, Umweltschutz, Lkw-Fahrer & Berufskraftfahrer, Unternehmensführung Transport, Spedition & Logistik, Medien und Öffentlichkeitsarbeit in Transport & Logistik

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