Steffen Bilger

Staatssekretärs im Bundesverkehrsministerium, Steffen Bilger (CDU), geht von einem weiteren Wachstum des Verkehrs auf der Straße aus

©Hans-Christian Plambeck/VerkehrsRundschau

Verkehrsstaatssekretär Bilger: Werden weiter Straßen bauen

Laut Steffen Bilger, Staatssekretärs im Bundesverkehrsministerium, sollen durch Aus- oder Neubau von Straßen Stauschwerpunkte beseitigt werden. Kritik übt er an einer Forderung der Grünen.

Stuttgart. Der Straßenverkehr wird aus Sicht des Staatssekretärs im Bundesverkehrsministerium, Steffen Bilger (CDU), trotz Corona und des Homeoffice-Booms weiter zunehmen. „Es wäre fahrlässig, einfach auf einen Rückgang des Verkehrs zu hoffen“, sagte Bilger, der auch im CDU-Landesvorstand sitzt, der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“. „Wir müssen weiter von einem Wachstum des Verkehrs auch auf der Straße ausgehen.“ So sei der Lkw-Verkehr auf den Autobahnen etwa um fünf Prozent im Vergleich zum Vorkrisenniveau gewachsen.

„Beim Aus- oder Neubau von Straßen geht es stets darum, Probleme zu lösen: also Anwohner zu entlasten oder Stauschwerpunkte zu beseitigen. Deswegen werden wir auch weiter Straßen neu oder ausbauen“, sagte Bilger. Er kritisierte in dem Zusammenhang die Forderung der Bundes-Grünen nach einem Moratorium beim Bau von Autobahnen und Bundesstraßen. Bilger lobte hingegen den Koalitionsvertrag im Land: Dort fände sich ein Bekenntnis zum Straßenbau und zur Umsetzung von Maßnahmen aus dem Bundesverkehrswegeplan, auch zum Bau von Ortsumfahrungen. (dpa/ja)

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