-- Anzeige --

Wasserstoff-Strategie: Bundesregierung zieht positive Zwischenbilanz

Der Einsatz von grünem Wasserstoff bietet auch für Straßengüterverkehr viel Potenzial (Symbolbild)
© Foto: ©Tomasz Makowski / Shutterstock

Derzeit würden 62 „Wasserstoff-Großprojekte“ mit insgesamt acht Milliarden Euro gefördert. Mehr Tempo beim Einstieg in die grüne Wasserstoffwirtschaft ist laut der Bildungsministerin trotzdem nötig.


Datum:
22.09.2021
Autor:
Stephanie Noll
NOCH KEINE Kommentare

-- Anzeige --

Berlin. Die Bundesregierung zieht gut ein Jahr nach dem Start ihrer „Nationalen Wasserstoffstrategie“ eine positive Zwischenbilanz. Die Strategie sei mit Nachdruck vorangetrieben und wichtige Grundlagen für Investitionen aus der Wirtschaft und für Forschungsinitiativen seien geschaffen worden, heißt es in einem ersten Zwischenbericht, der an diesem Mittwoch im Bundeskabinett verabschiedet wurde.

Verwiesen wird darin unter anderem auf 62 „Wasserstoff-Großprojekte“, die mit insgesamt acht Milliarden Euro gefördert würden. Dabei handelt es sich um Projekte zur Wasserstofferzeugung, zur Nutzung im Verkehr bis hin zu Anwendungen in der Industrie. „Wir haben in vielen Bereichen große Projekte auf den Weg gebracht“, sagte Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) der Deutschen Presse-Agentur. Klar sei aber auch, das Tempo des Einstiegs in eine grüne Wasserstoffwirtschaft müsse in den nächsten Jahren noch weiter gesteigert werden.

Wasserstoffbeauftragter: „Müssen noch deutlich mehr tun“

Auch der Wasserstoffbeauftragte der Bundesregierung, Stefan Kaufmann (CDU), mahnte weitere Anstrengungen an. Um international zum „Leitmarkt und Leitanbieter Grüner Wasserstofftechnologien“ zu werden, müsse man noch deutlich mehr tun, sagte er der dpa. Kaufmann forderte ein Sofortprogramm etwa mit Modellregionen für Grünen Wasserstoff und „eine Vorfahrt für Investitionen in innovative Wasserstofflösungen im Genehmigungs- und Ordnungsrecht“.

Die Bundesregierung hatte die Strategie im Juni 2020 beschlossen. Sie sieht Milliarden-Zuschüsse, rechtliche Erleichterungen und konkrete Produktionsziele vor. Im Zentrum steht sogenannter grüner Wasserstoff, der ausschließlich mit erneuerbarer Energie gewonnen wird. Er kann als Basis für Kraft- und Brennstoffe dienen, um etwa in Industrie und Verkehr die Nutzung von Kohle, Öl und Erdgas abzulösen. (dpa/sn)

 

 

-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --

KOMMENTARE


SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!

-- Anzeige --

WEITERLESEN




NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


ANMELDUNG ZUM SMS-NEWSLETTER

Die VerkehrsRundschau ist eine unabhängige und kompetente Abo-Fachzeitschrift für Spedition, Transport und Logistik und ein tagesaktuelles Online-Portal. VerkehrsRunschau.de bietet aktuelle Nachrichten, Hintergrundberichte, Analysen und informiert unter anderem zu Themen rund um Nutzfahrzeuge, Transport, Lager, Umschlag, Lkw-Maut, Fahrverbote, Fuhrparkmanagement, KEP sowie Ausbildung und Karriere, Recht und Geld, Test und Technik. Informative Dossiers bietet die VerkehrsRundschau auch zu Produkten und Dienstleistungen wie schwere Lkw, Trailer, Gabelstapler, Lagertechnik oder Versicherungen. Die Leser der VerkehrsRundschau sind Inhaber, Geschäftsführer, leitende Angestellte bei Logistikdienstleistern aus Transport, Spedition und Lagerei, Transportlogistik-Entscheider aus der verladenden Wirtschaft und Industrie.