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VW Nutzfahrzeuge: Dickes Umsatzplus in der Van-Sparte

Der Amarok soll für VW der Türöffner für die außereuropäischen Märkte werden
© Foto: Volkswagen Nutzfahrzeuge

Volkswagen Nutzfahrzeuge steigerte Absatz, Umsatz und Gewinn 2010 deutlich und will nun vermehrt außerhalb des europäischen Stammmarktes weiter wachsen


Datum:
16.03.2011
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Hannover. Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) hat im vergangenen Jahr weltweiten 435.600 leichte Nutzfahrzeuge (2009: 354.800 Fahrzeuge) verkauft und damit den Absatz um 22,8 Prozent gesteigert. Der Umsatz betrug knapp 7,4 Milliarden Euro (+39,6 Prozent), was ein operatives Ergebnis von 232 Millionen Euro ergab.

„Der Gewinn resultiert aus eigener Kraft und nicht wie im Vorjahr aus dem Einmaleffekt des Erlöses des Verkaufs der brasilianischen Trucksparte an MAN", betonte Klaus-Dieter Schürmann, Mitglied des Markenvorstands für Finanzen und IT auf der heutigen Pressekonferenz. 2010 habe man damit das bislang beste Ergebnis mit dem alleinigen Geschäft mit leichten Nutzfahrzeugen in der Markengeschichte erreicht.

„Wir wollen 2011 das positive Ergebnis des vergangenen Jahres übertreffen", erklärte prompt Wolfgang Schreiber, Sprecher des Markenvorstands Volkswagen Nutzfahrzeuge, der unter anderem auf den neuen Crafter verwies. Mittelfristig wollen die Niedersachsen auch außerhalb des Stammmarktes Europa vermehrt Käufer finden. Einer der Türöffner für diese neuen Märkte ist der Pick-up Amarok. Besonders in Südostasien sieht das Unternehmen große Chancen für den Amarok, erklärte Schreiber. Im ersten Jahr wurde der Pick-up gut 22.600 Mal verkauft. Antreiber des Aufschwungs war ein anderer, nämlich der T5 , der in seinen unterschiedlichen Baureihen gut 27 Prozent mehr Käufer als im Jahr 2009 fand. 148.000 Einheiten setzte VWN ab. In Deutschland ist der Transporter laut dem Anbieter Marktführer (46,5 Prozent Marktanteil). Überdurchschnittlich viele neue Käufer fand der Crafter in Deutschland. Ein Zulassungsplus von fast 14 Prozent sorgte für ein Jahresergebnis von gut 12.000 Einheiten. Weltweit setzten 37.450 Käufer auf das Modell, was eine Steigerung von gut zehn Prozent bedeutet. Etwas aus der Reihe tanzte der Caddy. 2010, also mit dem Auslaufen der Abwrackprämie, sank die Nachfrage nach dem Van-Modell um acht Prozent auf weltweit 128.700 Auslieferungen. (rs) 

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