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Verdi ruft zu Streiks bei Amazon bis Weihnachten auf

Verdi ruft regelmäßig bei Amazon zu Streikaktionen auf, um bessere Löhne für die Beschäftigten zu erwirken
© Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/picture-alliance

Die Arbeitsniederlegungen in Werne, Leipzig, Rheinberg, Koblenz sowie an zwei Standorten in Bad Hersfeld sollen bis Heiligabend dauern. Wieder einmal geht es um einen besseren Tarifvertrag.


Datum:
21.12.2020
Autor:
André Gieße
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Berlin. Die Gewerkschaft Verdi hat Beschäftigte des Online-Versandhändlers Amazon zu mehrtägigen Streiks aufgerufen. Die Mitarbeiter an sechs Standorten sollten von der Nacht auf Montag an bis einschließlich 24. Dezember ihre Arbeit niederlegen, wie Verdi mitteilte. Sie rechnet mit rund 1700 Teilnehmern an dem Streik. Ziel sei die Anerkennung der Flächentarifverträge des Einzel- und Versandhandels für die Beschäftigten sowie der Abschluss eines Tarifvertrages für gute und gesunde Arbeit. Bestreikt werden sollten die Standorte Werne, Rheinberg (beide Nordrhein-Westfalen), Leipzig (Sachsen), Koblenz (Rheinland-Pfalz) und zwei Standorte im hessischen Bad Hersfeld.

Bei Amazon hieß es zu ähnlichen Aktionen in der Vergangenheit stets, Kunden würden nichts davon spüren. Pakete kämen pünktlich an, der Großteil der Mitarbeiter kümmere sich wie üblich um Kundenbestellungen. Verdi-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger erklärte nun, die weitgehende Schließung von Läden seit der vergangenen Woche wegen des Lockdowns in der Corona-Pandemie habe dazu geführt, dass das Bestellaufkommen bei Versandhändlern wie Amazon noch einmal deutlich gestiegen sei. Amazon verdiene sich in der aktuellen Krise „eine goldene Nase“. Der Online-Versandriese blockt die Forderungen von Verdi nach einem besser bezahlten Flächentarifvertrag seit Jahren ab. (dpa/ag)

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