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Venedig plant Offshore-Hafen

Italiens Transportminister Altero Matteoli will keinen Euro investieren, sondern das Geld für den neuen Hafen bei privaten Investoren sammeln
© Foto: GNU/Cyberuly

Futuristisches Vorhaben vor der Lagunenstadt: Acht Seemeilen vor der Küste soll ein hochmoderner Containerhafen auf einer Plattform entstehen


Datum:
05.10.2010
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Venedig. Die Hafenbehörde von Venedig hat in Anwesenheit von Transportminister Altero Matteoli ein ehrgeiziges Projekt präsentiert. Eine Plattform im offenen Meer, acht Seemeilen vom Hafen entfernt, soll künftig als Terminal für Container und Rohöl-Anlieferungen dienen. Es ist das erste Projekt dieser Art im Mittelmeer.

Die Plattform soll jährlich zwischen 1,5 und 3 Millionen Standardcontainer (TEU) abfertigen können, durch die Lage können Großfrachter mit einer Ladekapazität bis zu 14.000 TEU anlegen. Der geplante Verladerythmus pro Container soll zwei Minuten nicht überschreiten. Das Rohöl-Terminal soll für Schiffe von 150.000 Bruttoregistertonnen ausgestattet werden. Der ausgewählte Standort verfügt bereits über eine natürliche Tiefe von 20 Meter.

Geschätzte Kosten für das Projekt: 1,38 Milliarden Euro. Die Finanzierung soll ausschließlich über Privatinvestoren und die Hafenbehörde laufen. „Der Staat wird keinen Euro beisteuern müssen", erklärte Minister Altero Matteoli. (rp) 

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