Und jetzt doch!

29.10.2026 11:05 Uhr
Der Tesla Semi in der Profilansicht. Die weiß lackierte Sattelzugmaschine zieht einen ebenfalls weißen Kofferauflieger
Der Semi besticht durch eine futuristische Optik, die ihn von allen anderen Euro-Lkw deutlich unterscheidet
©Foto: VerkehrsRundschau/Jan Burgdorf

Der Tesla Semi gibt ein weiteres Lebenszeichen von sich. Der US-Hersteller stellte auf der IAA Transportation die Euro-Version seiner E-Zugmaschine vor. Die macht einiges anders als die etablierte Konkurrenz.

Die letzten Jahre ist es ruhig geworden um diesen E-Lastwagen. 2017 erstmals vorgestellt, trat der Tesla Semi (ausgesprochen "Semmei") an, auch in Europa die Branche der batterieelektrischen Sattelzugmaschinen aufzumischen.

Mit technischen Angaben, die vor neun Jahren noch nach Science-Fiction klangen, etwa einer Reichweite von 550 Kilometern mit einer Stromfüllung unter voller Beladung. Dann aber passierte nichts, Tesla verschob den geplanten Se­­rien­start immer weiter nach hinten. Lediglich auf dem Heimatmarkt sind schon ein paar Exemplare des schweren Elektro-Lkw in Kundenhand.

Die Konkurrenz nutzte die Zeit

In Europa glaubte zumindest der VR-Redakteur nicht mehr an die Serieneinführung des US-Newcomers. Auch weil die etablierten Marken die Zeit nutzten, um technisch nachzulegen. Mit 550 Kilometern Reichweite lassen sich heute längst keine Rekorde mehr aufstellen.

Allerdings straft…

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