Bei seiner Eröffnungrede wertete Professor Axel Kuhn, geschäftsführender Leiter des Fraunhofer IML, die über 300 Kongressteilnehmer als Erfolg für die Veranstaltung. Diese Teilnehmerzahl war auch im Jahr zuvor bei den 19. Dortmunder Gesprächhen erreicht worden. In diesem Jahr drehte sich in den Vorträgen, alles um die Anforderungen an eine globale Logistik. Die Referenten, die vor allem aus den Bereichen Dienstleistung und Industrie kamen, stellten Lösungen und Modelle für eine wettbewerbsfähige Logistik in einem globalem Markt vor. Um zu einer wirklich funktionierenden globalen Logistik zu gelangen, bedürfe es dringend Standards, die die permanete Auseinandersetzung mit Schnittstellen überflüssig machen, so Kuhn. Die Anforderungen einer zunehmenden Globalisierung fordere dabei längst nicht mehr allein nur die Großunternehmen, sondern "auch Mittelständler müssen zukünftig Global Player sein", forderte Bernhard Bresonik, Leiter Marketing Vertrieb Business T-Com Zentrale bei der Deutschen Telekom, in seinem Vortrag. Dass der Erfolg von globalen Strategien wesentlich vom Funktionieren des Supply Chain Management abhänge, unterstrichen gleich mehrere Referenten. Bernd R. Pahnke, Vorstandsmitglied beim Logistkdienstleister Schenker, rechnet etwa damit, dass durch Supply Chain Management eine Reduktion der Gesamtlogistikkosten um 30 Prozent möglich sei.
Über 300 Teilnehmer bei den 20. Dortmunder Gesprächen
Heute ist in Dortmund der Logistikkongress Dortmunder Gespräche zu Ende gegangen. Die Veranstaltung stand unter dem Motto "Logistics worldwide".