Treibgas macht bei Distrupol das Rennen – im Innen- wie im Außeneinsatz

07.08.2008 16:44 Uhr
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Der treibgasbetriebene Gegengewichtsstapler Yale Veracitor VX25
© Foto: Yale

Das in den englischen Midlands ansässige Unternehmen setzt auf die treibgasbetriebenen Gegengewichtsstapler der Reihe „Veracitor VX“ von Yale

Das in den englischen Midlands ansässige Unternehmen setzt auf die treibgasbetriebenen Gegengewichtsstapler der Reihe „Veracitor VX“ von Yale. Distrupol ist ein Unternehmen, das sein Geld mit dem Vertrieb von Rohmaterialien für die Herstellung von Kunststoffprodukten – von Plastiktüten bis zu künstlichen Hüftgelenken – verdient. Distrupol gehört zur Univar-Gruppe. Großbritannien ist einer der Hauptabsatzmärkte des Unternehmens. Vor Kurzem wurde die gesamte Vertriebsorganisation in Großbritannien einer technischen Generalüberholung unterzogen. Das Unternehmen hat bislang sechs separate Lagerhäuser an Standorten verteilt auf ganz Großbritannien betrieben. Es wurde dann die Entscheidung getroffen, diese Betriebe zu rationalisieren. Distrupol operiert nun von einem neuen zentralen Vertriebszentrum in Willenhall in den West Midlands aus. Der Betrieb in Willenhall mit einer Grundfläche von etwa 21.000 Quadratmetern besteht aus zwei modernen Lagerhäusern, die durch einen teilweise überdachten Hof voneinander getrennt und komplett mit Lagerregalen ausgestattet sind. Hier werden gut 1000 unterschiedliche Arten von Polymeren gelagert. Das Hauptlager umfasst 24 Gänge mit jeweils etwa 640 Palettenstellplätzen. Für den Betrieb sorgen sechs treibgasbetriebene Yale Veracitor-Stapler der Baureihe GC-VX mit einer Tragfähigkeit von 2,5 Tonnen. Sie werden für das Entladen eingehender Container und den Transport der Waren zu den Regalen, für das Kommissionieren von Bestellungen und für das Beladen der Lieferwagen eingesetzt. Bevor Distrupol auf die Veracitor-Stapler umgestiegen ist, mussten unterschiedliche Stapler für Anwendungen in den Lagerhäusern und im Außenbereich verwendet werden. Die treibgasbetriebenen Veracitor-Stapler mit Vollgummireifen eignen sich gleichermaßen für den Innen- wie den Außeneinsatz. Die Entscheidung für Treibgas fiel auf Grund der niedrigen Emissionswerte und hohen Wirtschaftlichkeit dieses Kraftstoffes. Auch das Auftanken wird beschleunigt: in unmittelbarer Nähe des Hauptlagers befindet sich eine Tankstelle, ein vollständiges Auftanken dauert gute 20 Minuten. Mit einer Tankfüllung können die Stapler über acht Stunden – also eine gesamte Schichtlänge – betrieben werden. Am Standort Willenhall arbeitet Distrupol im Zweischichtbetrieb, in der ersten Schicht werden die eingehenden Trailer entladen und die Waren an die Lagerplätze transportiert, in der zweiten Schicht die Bestellungen kommissioniert und verladen. In einer Woche werden gewöhnlich über 2000 Bestellungen verarbeitet, was einem Materialumschlag von 1250 Tonnen entspricht. „Wir haben uns zusammen mit Yale genau angesehen, welcher Stapler unsere speziellen Anforderungen, besonders auch in Hinblick auf die besonderen Arbeitsbedingungen im Umgang mit unseren Produkten erfüllen kann“, erklärt Keith Price, Lager- und Transportmanager bei Distrupol. Die Veracitor-Modelle können durch ihr dreistufiges Hubgerüst Paletten mit einem Gewicht von bis zu 1,375 Tonnen auf eine Höhe von 4,5 Metern heben. Price: „Da Polymer ein Ölderivat ist, wirken sich Preisschwankungen beim Ölpreis auch direkt auf die Polymerpreise aus, so dass wir scharf kalkulieren und unseren Kunden Mehrwertleistungen bieten müssen. Unsere Lieferkette ist jetzt so effizient, dass einige unsere Kunden dazu übergegangen sind, ihre eigenen Lagerhäuser stillzulegen. Sie wissen, dass sie bei uns ein Produkt bestellen können, das gleich am nächsten Tag geliefert wird. Dadurch entfällt für sie die Notwendigkeit der eigenen Lagerhaltung.“ (sv)

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