Wien. Vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) begann in der vergangenen Woche die mündliche Verhandlung über das Ökopunkte-Kontingent für 2002. Der scheidende Verkehrsminister Mathias Reichhold, der vor wenigen Tagen zum neuen Parteichef der FPÖ designiert wurde, will noch in diesem Jahr eine Reduktion durchsetzen, weil nach österreichischer Auffassung die Höchstzahl von 1,61 Millionen Transitfahrten im Vorjahr um 30.000 überschritten wurde. Die Europäische Kommission erkennt allerdings 163.000 Fahrten nicht an. In den laufenden Verfahren zum selben Thema – sie betreffen die beiden vorhergehenden Jahre – hat der EuGH noch kein endgültiges Urteil gefällt. Bei der jetzt aufgenommenen Verhandlung wies der österreichische Vertreter darauf hin, dass in diesem Jahr neuerlich eine Überschreitung des Transitfahrten-Maximums erwartet wird. Nach den bisher vorliegenden Zahlen sind jedenfalls mehr Transit -Lkw durch Österreich unterwegs als 2001. (vr/rv)
Transit-Maximum auch 2002 überschritten
Nach neuen Zahlen mehr Transit-Lkw durch Österreich als 2001