München. Einer für alle – alle für einen. Was im Roman ein griffiges Motto ist, erweist sich in der Wirtschaftspraxis oft als Problem. Die Rede ist von der so genannten Post Merger Integration. Hier gilt es, aus den zwei durch Fusion (Mergers) oder Übernahme (Aquisition) zusammengeschlossenen Unternehmen eines zu machen und das nicht zuletzt in der Logistik. „Eine wenig sorgfältige Bestandsaufnahme und eine ungenaue Untersuchung der Synergiepotenziale vor dem Zusammenschluss führen nicht selten zu einem Scheitern der beabsichtigten Ziele“, weiß Jörg Bernhard, Inhaber der gleichnamigen Hamburger Unternehmensberatung.
Wie ein solches Vorgehen aussehen kann, hat das Hamburger Beratungsunternehmen unlängst mit der börsennotierten Mediq (ehemals OPG Groep) realisiert. Der niederländische Konzern gilt als einer der größten Apothekenbetreiber in den Benelux-Staaten. 2008 ist das Unternehmen in den deutschen Markt eingetreten.
Als Basis dafür wurden die drei deutschen Fachhändler für Diabetikerbedarf Dia Real in Dresden, DiabetConcept Gruppe (DCG) in Bitterfeld-Wolfen und die Hahn & Hahn DiabetesService in Waiblingen übernommen und unter dem Dach der neu gegründeten Mediq Direkt Diabetes mit Hauptsitz in Dresden zusammengeführt. Das Unternehmen versorgt bundesweit rund 200.000 Endkunden, Arztpraxen und Filialgeschäfte mit Medizinprodukten, Verbandmitteln und speziellen Pflegeprodukten.
Wie der Zusammenschluss funktioniert hat, schreibt das Fach- und Wirtschaftsmagazin
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