Tankrabatt rückt näher – Spritpreise ändern sich kaum

30.04.2026 14:02 Uhr | Lesezeit: 3 min
Schweinchen mit Zapfhahn, Kraftstoffpreise
Spritpreise bleiben vor Tankrabatt nahezu stabil (Symbolbild)
© Foto: skodonnell/ GettyImages

Kurz vor dem Tankrabatt zeigen sich die Spritpreise weitgehend stabil. Ob Benzin und Diesel ab 1. Mai unter 2 Euro fallen, bleibt offen.

Spritpreise kurz vor Tankrabatt weitgehend stabil

Kurz vor dem Start des Tankrabatts zeigen die Spritpreise in Deutschland kaum Bewegung. Nach aktuellen Zahlen des ADAC verteuerte sich Super E10 am Mittwoch im bundesweiten Tagesdurchschnitt lediglich um 0,3 Cent auf 2,106 Euro je Liter. Diesel verbilligte sich leicht um 0,4 Cent auf 2,196 Euro je Liter.

Damit steigt zumindest wieder die Chance, dass es ab dem 1. Mai an einzelnen Tankstellen und zeitweise beide Kraftstoffe unter der 2‑Euro‑Marke geben könnte.

Wirkung des Tankrabatts bleibt ungewiss

Ab Mitternacht zum 1. Mai verzichtet der Staat auf 16,7 Cent Steuern pro Liter. Wann und in welchem Umfang dieser Rabatt an die Verbraucher weitergegeben wird, ist jedoch offen. Tankstellen sind dazu nicht verpflichtet, da der Steuervorteil nur für Kraftstoff gilt, der nach Mitternacht Raffinerien und Großlager verlässt.

Experten rechnen daher damit, dass mögliche Preiseffekte schrittweise und nicht unmittelbar zum Stichtag sichtbar werden.

Seit Tagen steigende Tendenz bei Spritpreisen

Unabhängig vom Tankrabatt zeigt die kurzfristige Entwicklung seit mehr als einer Woche überwiegend nach oben. Der bundesweite Tagesdurchschnittspreis für E10 stieg am Mittwoch bereits den achten Tag in Folge. Beim Diesel hatte es bis zum jüngsten Rückgang sechs Anstiege in Serie gegeben.

In der Summe war Diesel damit vor einer Woche noch knapp sieben Cent günstiger, Super E10 rund vier Cent billiger als aktuell.

Ölpreis spricht gegen Entspannung

Auch die Aussichten jenseits des Tankrabatts bleiben angespannt. Der Ölpreis zeigt zuletzt deutlich nach oben. Die für Europa wichtige Sorte Brent erreichte jüngst die höchsten Stände seit 2022. Das erhöht den Druck auf die Kraftstoffpreise und spricht eher gegen eine nachhaltige Entspannung an den Zapfsäulen.


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