Bozen. Der Transportplan über die Verkehrsinfrastrukturen, die in den nächsten zehn Jahren in Südtirol in Angriff genommen werden sollen, sorgt in der Region für öffentliche Aufregung. Die Pressekonferenz zu Wochenbeginn, bei der Verkehrslandesrat Michele Di Puppo das Ergebnis präsentieren sollte, wurde kurzerhand abgesagt. Grund: Der auf zehn Jahre angelegte Plan muss noch einmal überarbeitet werden, wie Landeshauptmann Luis Durnwalder den regionalen Tageszeitungen mitteilte. Es geht dabei sowohl um Abschnitte der Eisenbahnlinien als auch um Umfahrungsstraßen, wie jene von Bozen, oder den Verladebahnhof in Branzoll. Erörtert werden auch die Vorbereitungsarbeiten für den Brennerbasistunnel. Der von Di Puppo vorgelegte Entwurf wird auch allgemeine Richtlinien für Südtirols Transportsektor vorgeben. Diese Richtlinien hat die Landesregierung der autonomen Provinz bereits gutgeheißen. Die Oppositionsparteien kritisieren an dem Transportplan, dass er nicht weitreichend genug sei. (vr/im)
Südtirol: Transportplan sorgt für Zündstoff
Entwurf wird derzeit in vielen Punkten überarbeitet