Wien. Der österreichische Zentralverband Spedition & Logistik hat ein „Logistikpaket für Österreich" erarbeitet und als umfangreiches Forderungspapier auf den Tisch gelegt. Das Papier umfasst 12 konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Logistik- und Wirtschaftsstandortes Österreich, „damit unser Land nicht zu einem Transitland verkommt, sondern attraktiv für Unternehmensansiedelungen bleibt, sprich Arbeitsplätze sichert und zusätzliche Wertschöpfung im Land generiert“, stellte Wolfram Senger-Weiss, Präsident des Verbandes bei der Vorstellung des Paketes klar.
Vorgeschlagen wird darin neben anderen Maßnahmen die Etablierung der Marke „Logistik Made in Austria“ als Partnerschaftsprojekt zwischen dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) und der österreichischen Logistikwirtschaft sowie die Ernennung eines Logistikverantwortlichen im Verkehrsministerium als Koordinator der Brancheninteressen.
Weitere Forderungen sind eine europaweit harmonisiertes LKW-Mautsystem, eine österreichweit einheitliche Regelung von Fahrverboten und Widmung von Logistikflächen, keine persönliche Haftung für die Zollspediteure und deren Mitarbeitern bei Abgabenschulden von Auftraggebern sowie ein neues Postleitzahlensystem nach niederländischem Vorbild. (mf)